Protokoll 

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Grundschule Ostenfelde, Stadt Bad Iburg Verfasserin B. Heinrich   Ergebnisprotokoll vom 12.03.2014 gefertigt am 15.03.2014  

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Anlass: Gesamtkonferenz der Grundschule Ostenfelde am 12.03.2014 gemäß Einladung  

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Anwesende Lehrkräfte: Frau Ackmann, Frau Berger, Frau Heinrich, Herr Heisters, Frau Jansen, Frau Otte, Frau Partetzke, Frau Steutermann, Frau Stolzmann, Frau Tippel Entschuldigt fehlte: Frau Piper Anwesende Vertretungs- und Betreuungskräfte: Frau Gralka, Frau Seestern-Pauly Anwesende Elternvertreter/innen: Frau Ehe, Frau Kampe-Bertermann, Frau Kniese Es fehlte: Frau Metker  

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* A = Auftrag, B = Beschluss, E = Empfehlung, F = Feststellung, I = Information, W = Wahl

TOP  Art*  Ergebnistext 
Begrüßung, Regularien, Protokoll, Mitteilungen Frau Tippel begrüßt alle Teilnehmer/innen der Konferenz. Zur Tagesordnung wird unter P.6 das Thema Hausaufgaben in der Zeit von 12.00 13.00 Uhr hinzugefügt. Das Protokoll der Gesamtkonferenz vom 27.11.2013 wird einstimmig angenommen.Frau Horstmann ist für längere Zeit stationär aufgenommen worden. Sie lässt herzliche Grüße bestellen, kann aber noch nicht sagen, wann sie ihren Dienst wieder aufnehmen wird. Ihre Krankmeldung ist auf unbestimmte Zeit verlängert worden.Die Sparkasse Osnabrück investiert jedes Jahr Geld in soziale Projekte. Dieses Jahr unterstützt sie die Schulen zum Thema Gesundheit. Wir bekommen 450€ und werden dieses Geld für neue, dringend benötigte Turnmatten verwenden. Zu den Gewinnern beim Malwettbewerb der Volksbank gehören drei Schülerinnen der Ostenfelder Grundschule: Olivia Polch, Xenia Herdt und Djamila Seestern-Pauly. Zurzeit führt die Physiotherapeutin Karin Stefanowski wieder das Projekt Rückenschule durch.Trau Tippel bedankt sich bei Frau Steutermann für den "Flug" nach Brasilien und bei den Leiterinnen der Klassen 2 für die erfolgreiche "Fastenaktion" (Muffins). Der Verkauf brachte einen Erlös von 87€. In der Nacht vom 10.03. auf den 11.03.2014 wurde in unserer Schule eingebrochen und der Tresor mit ca. 500€ Bargeld plus einem Generalschlüssel gestohlen. Es entstand ein großer Sachschaden. Außerdem muss die gesamte Schließanlage erneuert werden.  
Zeugnisbemerkungen Deutsch 1. Und 2. Klasse Für das Erstellen der Zeugnisse arbeiten wir mit einem Standardprogramm aus Wort- und Satzbausteinen. Die Inhalte dieser Zeugnisbemerkungen sind noch einmal diskutiert und aktualisiert worden. Das Kollegium genehmigte diese Änderungen einstimmig.  
Zeugnisbemerkungen Mathematik 1. und 2. Klasse Für das Erstellen der Zeugnisse arbeiten wir mit einem Standardprogramm aus Wort- und Satzbausteinen. Die Inhalte dieser Zeugnisbemerkungen sind noch einmal diskutiert und aktualisiert worden. Das Kollegium genehmigte diese Änderungen einstimmig. Das Arbeits- und Sozialverhalten ist zurzeit in der Bearbeitung und wird auf der nächsten Gesamtkonferenz vorgelegt.  
Inklusion Seit dem 01.08.2013 sind alle Schulen inklusive Schulen. Damit wird die bereits seit dem 26. März 2009 auch für die Bundesrepublik Deutschland geltende UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umgesetzt. (Artikel 24(2): "[ ] Kinder mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderungen vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden dürfen." Das heißt, alle Kinder werden in das schulische Bildungssystem aufgenommen, unabhängig von ihren Fähigkeiten. Schule ist eine "Schule für alle", weil alle Kinder individuell verschieden sind und somit als individuell förderbedürftig angesehen werden müssen. Es gibt Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören.Grundschulen sind dazu verpflichtet, Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen aufzunehmen. Für die übrigen Förderschwerpunkte existiert ein Wahlrecht. Die Grundschule Ostenfelde arbeitet bereits seit langer Zeit mit unterschiedlich förderbedürftigen Kindern. Bei Kindern mit einem sozial-emotionalen Förderbedarf stoßen die Lehrkräfte allerdings mitunter an ihre Grenzen. Zurzeit besuchen 2 Kinder mit festgestellter Unterstützung die Klasse 1, 3 Kinder die Klasse 2 und 1 Kind die Klasse 4.Grundsätzlich spricht sich das Kollegium für eine größere personelle Unterstützung für die Betreuung inklusiver Kinder aus. Auf Nachfragt von Frau Wandtke informiert Frau Tippel die Anwesenden, dass das RIK der Grundschule momentan 2 Förderschullehrkräfte mit 5,5 Std. bzw. 9 Std. für die gesamte Schule zur Verfügung stellt. Diese Stunden sind nicht nur zur Unterstützung, sondern auch zur Prävention für alle Kinder gedacht. Grundsätzlich besteht pro Kind mit festgestelltem Förderbedarf ein Rechtsanspruch auf eine Wochenstunde Unterstützung durch die Förderschullehrkraft.  
Schulelternrat Frau Tippel informiert die Anwesenden, dass die durch die Gesamtschulelternversammlung angeregte Nachmittagsbetreuung an Freitagen aufgrund der geringen Nachfrage (3 Kinder) nicht zustande kommen wird. Frau Tippel berichtet von dem Inhalt eines Zeitungsberichtes auf der Neuen Osnabrücker Tageszeitung vom 12.03.2014 mit dem Titel "Schulranzen darf schwerer sein". Der Artikel widerspricht der Aussage, dass ein Schulranzen lediglich 10% des eigenen Körpergewichts wiegen darf. Diese Empfehlung stamme auf der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und beziehe sich auf das Gewicht eines Rekrutentornisters. Natürlich sollten die Tornister der Schulkinder nicht zu schwer sein. Die Kinder sind deshalb auf Elternhilfe angewiesen, den Tornister regelmäßig auszumisten.  
Hausaufgaben in der Zeit von 12.00 13.00 Uhr Grundsätzlich haben die Kinder der 1. und 2. Klasse Anspruch auf eine fünfstündige Betreuung (4 Std. Unterricht + 1 Std. Betreuung). Die Schule ist jedoch nicht dazu verpflichtet, eine Hausaufgabenbetreuung durchzuführen. Auf Elternwunsch wurde die Betreuungsstunde bislang in Spielen und Hausaufgabenbearbeitung aufgeteilt. Zukünftig sollen feste Spiel- und Arbeitsgruppen in einer Probezeit bis zur nächsten Gesamtkonferenz angeboten werden. In Übereinstimmung mit den Eltern werden die Kinder entweder Hausaufgaben machen oder das Spielangebot wahrnehmen. Hält sich ein Kind in der Hausaufgabengruppe nicht an die Regeln, wird es von der Betreuungskraft in die Spielgruppe geschickt. Frau Tippel erinnert daran, dass die Eltern in der Pflicht sind, die Hausaufgaben zu kontrollieren.  
Verschiedenes Frau Otte berichtet vom Treffen der Religionslehrerinnen der drei Iburger Grundschulen mit den Vertretern der Kirchengemeinden von St. Clemens und St. Jakobus am 27.02.2014. Bei diesem Treffen hat sich unter anderem der neue Pfarrer Kraienhorst vorgestellt. Das Gespräch drehte sich um Inhalte des Religionsunterrichtes sowie die Organisation der Schulgottesdienste. Zusätzlich möchte die GS Ostenfelde es ihren Schülern ermöglichen, am Einschulungsgottesdienst in der St. Jakobuskirche in Glane teilzunehmen. Anschließend wird die Einschulungsfeier wie gewohnt in der Schule stattfinden.Frau Partetzke fragt nach dem Einsatz der Smartboards. Zusätzlich zu den beiden vorhandenen Smartboards ist es wünschenswert, die beiden neuen ersten Klassen mit diesen Geräten auszustatten. Der Förderverein lehnt jedoch eine Kostenbeihilfe ab. Frau Wandtke erkundigt sich nach dem Preis für ein Smartboard und will versuchen, eine finanzielle Unterstützung über eine Spende zu erreichen.  

Bad Iburg, 15.03.2014

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B. Heinrich