1. Schulstandort / Schulanlage

Die Grundschule Ostenfelde liegt am Stadtrand von Bad Iburg, im Ortsteil Ostenfelde. Sie ist eine von drei Verlässlichen Grundschulen in Bad Iburg und eine in der Regel zweizügige Gemeinschaftsschule für Schüler aller Bekenntnisse.
Der Ursprung der Ostenfelder Schule lag an der Lienener Str. 26. Sie umfasste 2 Klassenräume. Auf Grund der verkehrstechnisch ungünstigen Lage und bedingt durch steigende Schülerzahlen wurde 1956 ein neues Gebäude „Am Hakentempel 21“ errichtet. Dieses Gebäude umfasste nun drei Klassenräume.
Dieses 50-jährige Hauptgebäude der Schule wurde in seiner Baustruktur nicht wesentlich verändert.
Hinzu kamen aber 1971 eine kleine Turnhalle, ein Sekretariat, ein viertes Klassenzimmer und 1996 ein ganz neuer Seitentrakt mit vier Klassen, einer Pausenhalle, einem Betreuungsraum und einem Computerraum.
Der Zugang zur Schule ist behindertengerecht.
Somit befinden sich momentan im Gebäude:acht Klassenräume, ausgestattet mit je einer Tafel, Leseecke, Computerarbeitsplätzen Eigentumsregalen, Bücherregalen, Pult, Schülerarbeitstischen und Stühlen 2 von den acht Klassen besitzen statt Kreidetafeln Interaktivetafeln.eine Pausenhalle für gemeinsame Treffen, Theateraufführungen und Ausstellungenein Lehrerzimmerein Rektorat einschließlich Sekretariatein Elternsprechzimmerein Lehrmittelraum mit Kopiererein Werkraumeine Kücheein Essraumeinen Gruppenraum, hauptsächlich für die Betreuung bis 13.00 Uhrein Computerraum mit zehn Schülerarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatzeine TurnhalleKinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können über den Fahrstuhl ihren Klassenraum erreichen.

An das Schulgebäude schließt sich ein großer Schulhof an, der in folgende Bereiche aufgeteilt ist:asphaltierte Spielfläche zum Seilspringen, für Hüpfspiele und für Schach- und MühlespieleWiese mit Sandbereich, Klettermöglichkeiten, Volleyballnetz, Schaukel und einem grünen KlassenzimmerSpielwiese mit Reifenschaukel, Rutsche und Kletterwandkleines Waldstück, ebenfalls mit einem grünen Klassenzimmerein Bolzplatz mit Weitsprunggrube und AschebahnDie großzügige Ausgestaltung des Schulhofs ist u.a. auch dem großen Engagement der Eltern zu verdanken, die sich immer wieder sowohl finanziell als auch praktisch an der Instandsetzung und/oder Neugestaltung beteiligen.

Somit haben unsere Schüler reichliche Möglichkeiten, grundlegende Bewegungserfahrungen zu sammeln.



2. Das räumliche und soziale Umfeld

Das Gelände der Grundschule Ostenfelde wird im Süden durch ein Buchenwäldchen und Felder begrenzt.
An die anderen Seiten schließen Neubaugebiete mit Einfamilien- bzw. kleineren Mehrfamilienhäusern an.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Kindergarten St. Hildegard. Mit ihm besteht ein Kooperationsvertrag.
Die Identifikation seitens der Kinder und ihrer Eltern mit unserer Schule ist groß, weil sehr oft schon mehrere Generationen einer Familie die Ostenfelder Schule besucht haben.
Diese Verbundenheit zeigt sich auch in der intensiven Arbeit des Fördervereins.


3. Personelle Ausstattung

Zum Kollegium der Grundschule Ostenfelde gehören 12 Lehrkräfte (inklusive Schulleitung) und 1 Referendarin.

Weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind:1 Hausmeister, der für eine weitere Bad Iburger Grundschule zuständig ist, sowie sein Vertreter1 Schulsekretärin, die an vier Vormittagen für jeweils drei Stunden das Sekretariat leitet und zusätzlich in der Randstundenbetreuung eingesetzt ist2 Reinigungskräfte1 Tischlermeister, der den Werkunterricht unterstützt1 Betreuungskraft für das Mittagessen1 pädagogische Mitarbeiterin für die Nachmittagsgruppe bis 16.00 Uhr4 pädagogische Mitarbeiterinnen für die offene Ganztagsschule1 Schulbegleiterin, die gleichzeitig auch für die anderen Iburger Grundschulen verantwortlich ist2 Kolleginnen der Förderschule mit insgesamt 14 Wochenstunden, aufgeteilt auf die Klassen, zur Unterstützung im Integrationskonzept6 ehrenamtliche AG-Mitarbeiter2 ehrenamtliche Kräfte für allgemeine Hausaufgabennachhilfe sowie für spezielle Deutsch Nachhilfe (gedacht für Kinder mit Migrationshintergrund) mit jeweils 1 Wochenstunde8 Lesementorinnen mit jeweils 1 Wochenstunde
Das Zusammenwirken dieser Berufsgruppen ist für das Gelingen der Verlässlichen Grundschule an unserem Standort von besonderer Bedeutung.



4. Grundriss der Schule


5. Verlässliche Grundschule / Gesamtschule

Seit dem 01.08.2002 ist die Grundschule Ostenfelde verlässlich.
Das bedeutet, dass für alle Schüler eine verlässliche Betreuung über 5 Zeitstunden angeboten wird.
Die Unterrichtszeiten sehen folgendermaßen aus:1./2. Klasse von 8:00 – 11:40 Uhr3./4. Klasse von 8:00 – 13:00 UhrDie Kinder der 1./2. Klasse haben die Möglichkeit, nach der 4. Stunde um 11:40 Uhr nach Hause zu gehen. Sie können aber auch bis 13:00 Uhr in der Betreuung bleiben.
Die Betreuung ist folgendermaßen organisiert:
Pädagogische Mitarbeiterinnen teilen sich mit unterschiedlichen Stundenverträgen die Betreuungszeiten von Montag bis Freitag auf. Jeweils zwei Mitarbeiterinnen sind für die Kinder der 1. Klasse und zwei Mitarbeiterinnen für die Kinder der 2. Klasse zuständig. So haben die Schüler der 1. und 2. Klasse ihre feste Betreuungsperson.
In der Regel nehmen pro Tag insgesamt ca. 41 Kinder an der Betreuung teil.
Wenn Eltern die Betreuung für ihr Kind nutzen möchten, ist eine schriftliche und verbindliche Anmeldung erforderlich. Alle Eltern erhalten schon bei der Schul-Anmeldung ein entsprechendes Formular. In der Regel wird aber allen Kindern auch eine kurzfristige Betreuung ermöglicht (z.B. bei Krankheit der Eltern, Arbeitsplatzwechsel etc.).
In der Betreuungszeit wird 30 min.- 1. Klasse/ 45 min.- 2. Klasse an den Hausaufgaben gearbeitet. Dieses wurde auf Wunsch unserer Eltern so eingerichtet. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen geben Hilfestellungen und Erklärungen, es ist aber kein Nachhilfeunterricht.
Die Eltern stehen nach wie vor in der Pflicht, die Hausaufgaben ihrer Kinder zu kontrollieren. Dieses kann von den Betreuungskräften nicht gewährleistet werden.
Anschließend bieten die Mitarbeiterinnen verschiedene Spiele und Unternehmungen an.

5.1 Ganztagsgrundschule

Seit dem 01.08.2009 ist die Grundschule Ostenfelde eine offene Ganztagsschule.
An 4 Tagen (montags – donnerstags) wird bis 15.00 Uhr eine Betreuung in der Schule angeboten. Offen bedeutet, Kinder können z.B. nur an einem Tag oder auch an allen Tagen an Angeboten der Ganztagsschule teilnehmen.

5.2 Anfang am Morgen

Die Schule ist ab 7.30 Uhr geöffnet. Die Kinder können ab 7.30 Uhr in ihre Klassenräume gehen. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Durch diese „offene Eingangsphase“ wird ein ruhiger und individueller Unterrichtsbeginn ermöglicht. Die Aufsicht ist gewährleistet.
Die Kinder haben in dieser Zeit die Möglichkeit, sich in den eigenen Klassen z.B. mit Freiarbeitsmaterialien zu beschäftigen, am Tages- oder Wochenplan zu arbeiten, angefangene Arbeiten fortzuführen, zu spielen, Gespräche zu führen oder zu lesen.

5.3 Vertretungskonzept

Seit Einführung der „Verlässlichen Grundschule“ steht uns für kurzfristigen Unterrichtsausfall (z.B. durch Erkrankung) eine pädagogische Mitarbeiterin als Vertretungskraft zur Verfügung.
Diese Vertretungskraft ist eine ausgebildete Lehrerin.
Für eine eventuell auftretende Übergangszeit von 1-2 Tagen können auch die Kolleginnen des Stammkollegiums die Vertretung übernehmen.
Jede Kollegin erstellt für ihren Unterricht zu Beginn des Schuljahres einen zeitlichen Rahmenplan (Gültigkeit 1 Schuljahr). Diese Pläne werden für die Planung des Vertretungsunterrichtes genutzt und sind für alle Kräfte im Lehrerzimmer einsehbar. So wird der Unterricht in der Regel auch im Vertretungsfall fachspezifisch vertreten.
Kinder werden nicht vorzeitig nach Hause geschickt und somit verlässlich betreut.

5.4 Mittagessen

Die Kinder, die für den Ganztagsbereich angemeldet sind, haben die Möglichkeit, in der Schule Mittag zu essen. Dieses gemeinsame Mittagessen findet im Anschluss an den Unterricht in der Zeit von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt und wird von Betreuungskräften begleitet. Das Essen von Meyer Menü täglich frisch gekocht und an die Schule geliefert. Es kostet 3,00 pro Tag. Die Kinder haben während dieser Mittagsbetreuung z.B. die Aufgaben, den Tisch zu decken, Getränke zu verteilen und nachher den Tisch wieder abzuräumen und abzuwischen. Es besteht für die Schüler auch die Möglichkeit, mitgebrachtes Essen zu verzehren. Während des Essens tauschen sich die Kinder über die Geschehnisse des Vormittags aus. Die Erfahrung zeigt, dass das Essen in Gesellschaft unseren Schülern Spaß macht und auch durchaus den Appetit anregt.
Nach dem Mittagessen haben die Kinder in der Regel noch Zeit, um eine kleine Pause zu machen und draußen zu spielen.
Um 14:00 Uhr beginnt die Hausaufgabenbetreuung. In dieser Zeit können die Kinder selbstständig ihre Hausaufgaben erledigen. Betreuungskräfte betreuen die Kinder, wenn Fragen oder Probleme auftauchen und falls bei Aufgabenstellungen Klärungsbedarf herrscht. Einzelne Kinder werden differenziert gefördert oder gefordert.
Kinder, die mit den Hausaufgaben fertig sind, haben die Möglichkeit, im benachbarten Betreuungsraum zu lesen, Spiele zu spielen, zu malen oder den PC zu benutzen.
In der Zeit von 14.00 – 15.00 Uhr finden auch verschiedene Arbeitsgemeinschaften statt (Kochen, Tischtennis, …).
Um 15:00 endet die Betreuung.

5.5 Betreuung bis 16.00 Uhr

Eine kleine Gruppe von Kindern wird bis 16.00 Uhr in der Schule betreut. Diese Kinder durchlaufen den Nachmittag ebenfalls mit Mittagessen, Pause, Hausaufgabenbetreuung oder Arbeitsgemeinschaft. Ab 15.00 Uhr werden in der Regel Spiele angeboten, nach Möglichkeit im Freien.



6. Schulleben 6.1 Jährliche Projekte

Januar  Jahreshauptversammlung FördervereinGesamtschulelternversammlung 
Februar  Theaterpädagogische Werkstatt 3. + 4. SchuljahrIm 2. Jahreswechsel mit dem Gewaltpräventionsprojekt 
März  Malwettbewerb der VolksbankRosenmontagsfeier BewegungsbaustelleFastenaktion "Der Sämann" für die ganze Schule 
April  Mathematikolympiade Niedersachsen der 3. KlassenElternsprechtage 
Mai  Schulanmeldung 
Juni  Tanzen mit der TanzschuleSpiel- und SportfestBesuch der Waldbühne Kloster Oesede 
Juli  Gottesdienst am letzten SchultagVerabschiedung der 4. Klassen /SchulversammlungTaschengeldprojekt der 4. KlassenSchulaufführung der Theater-AG 
August  Einschulung mit Andacht in der Schule 
September  Gelbe Füße (1. Schuljahr)Radfahrprüfung (3. Schuljahr)Rollerführerschein (2. Schuljahr)Inlinerführerschein 
Oktober  Projektwoche 
November  Elternsprechtage 
Dezember  WeihnachtsmärchenAdventssingen in der PausenhalleLebendiger AdventskalenderWeihnachtsfeier 





6.2 Regelmäßig wiederkehrende Projekte

alle 2 Jahre

Rückenschule, Leseherbst, Theaterpädagogische Werkstatt mit dem Theaterstück „Mein Körper gehört mir“.

6.3 Das Brückenjahr

Während des gesamten Schuljahres finden folgende Aktionen im Rahmen des Brückenjahres zwischen Grundschule und dem Kindergarten St. Hildegard statt.

Kooperationskalender

Ab August: wöchentliche Sprachfrühförderung

Ab September:

regelmäßige Informations- und Planungsgespräche

Nach den Herbstferien: einmal im Monat Besuch der Vorschulkinder mit den Erzieherinnen in der Grundschule
Dezember: Teilnahme am Adventssingen in Kleingruppen mit Erzieherinnen
Zweites Schulhalbjahr: einmalige Teilnahme an ausgewählten Arbeitsgemeinschaften
Februar/März: Klärungsgespräche zur Einschulung mit der Amtsärztin vom Landkreis
Schuluntersuchung mit den Eltern
Mai: Besuch der Patenkinder („Patentreffen“)
Schnuppervormittag (Teilnahme am Unterricht der 2. Klassen)/
(Kennlernnachmittag
Schnuppernachmittag
Lehrerkollegium, Vorschulkinder)
Juni: Elterninformationsabend
August: Einschulung

Der aktuelle Kooperationskalender des jeweiligen Schuljahres ist auf der Homepage einzusehen.



6.4 Sonstiges

Zusammenarbeit mit dem Lernstandort „Noller Schlucht“: Papierschöpfen und Regenwurmprojekt, Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück im Fachbereich „Physik“: Gruppen von Studenten experimentieren mit unseren Schülern zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. „Strom“ oder „Luft“. Förster „Herr Meyer“ – einheimische Tiere, Inliner / Rollerführerschein (Verkehrswacht Georgsmarienhütte / Bad Iburg), Fahrradführerschein (Zusammenarbeit mit der Polizei Bad Iburg), Projekt Landfrauen (Thema: Getreide / Kartoffeln), Gesunde Ernährung: Bäckerei Raude, Ausstellung Iglu, Industriemuseum: Brot backen, Polizei / Fahrradkontrolle

7. Schulregeln

7.1 Grundsätzliches
Unsere Schulregeln sind gemeinsam von Schüler/innen und Lehrerinnen erarbeitet worden. Zu diesem Konzept gehört auch der wöchentlich stattfindende Klassenrat (siehe Punkt 22 Gewaltprävention). Mit den Eltern wurden die Regeln auf den Klassenelternabenden der verschiedenen Jahrgänge besprochen.
Der Schulvorstand gab auf der Sitzung am 18.05.2011 seine Zustimmung.
Poster mit unseren Schulregeln befinden sich in allen Klassenräumen und im Eingangsbereich unserer Schule.
Des Weiteren sind sie auf unserer Homepage nachzulesen.





7.2 Folgen bei Verstößen gegen die Schulregeln
Wenn wir gegen unsere Schulregeln verstoßen, müssen wir mit folgenden Maßnahmen rechnen: Mit allen Beteiligten wird ein Gespräch geführt. Dabei soll eine Entschuldigung erfolgen. Beschädigte oder zerstörte Gegenstände müssen repariert oder ersetzt werden.Wir fertigen eine zum Problem passende Extraaufgabe an (Konfliktprotokoll anfertigen).Unsere Eltern werden mündlich bzw. schriftlich benachrichtigt.Unsere Eltern werden zu einem Gespräch eingeladen.



7.3 Bolzplatzregelung
Während der Fußballspiele auf dem Bolzplatz entwickelten sich zwischen den Schülern immer wieder Unstimmigkeiten, deren Folgen zeitweilig bis in die Frühstückspausen hinein spürbar waren.
Völlig selbstständig stellten die Schüler im April 2008 folgende neue Regel vor: Den Schiedsrichter bestimmen im Wechsel die Klasse 3 und 4. Die Entscheidung des Schiedsrichters gilt in jedem Fall.
Gelbe Karte – Platzverweis für den Rest der Pause
Rote Karte - Platzverweis und Spielverbot bis zum Ende der Woche
Diese neue Schiedsrichterregel wurde auf der Dienstbesprechung am 23.04.08 vom Lehrerkollegium, am 05.06.08 vom Schulelternrat und am 26.06.08 vom Schulvorstand einstimmig befürwortet.


Unsere Schulregeln in Ostenfelde
Ab 7.30 Uhr dürfen wir in die Klassenräume gehen und uns ruhig beschäftigen.



Im Schulgebäude dürfen wir nicht rennen. In den Pausen gehen wir auf den Schulhof.






Auf dem Schulhof dürfen wir rennen, toben und spielen. Beim Spielen an den Spielgeräten wechseln wir uns ab.

Auf dem Bolzplatz dürfen wir Fußball spielen.
Dabei beachten wir folgende Regeln:
- Vor Unterrichtsbeginn spielen wir nicht Fußball.
- In den Pausen spielen wir Fußball, wenn das Wetter gut und der Bolzplatz trocken ist.
- Beim Spiel achten wir immer auf sportliche Fairness. Einen Schiedsrichter bestimmen die Klassen 3 und 4 im Wechsel. Die Entscheidung des Schiedsrichters gilt in jedem Fall.

Gelbe Karte – Platzverweis für den Rest der Pause

Rote Karte – Platzverweis und Spielverbot für zwei Tage.






In den Pausen sind der Parkplatz und der Fahrradstand für uns tabu. Unser Weg zum Rasen und zum Bolzplatz führt über die Treppe.

Nach der Pause gehen wir wieder ruhig in die Klasse. In Regenpausen bleiben wir im Klassenraum und beschäftigen uns ruhig. Wir können uns jederzeit an die aufsichtsführenden Lehrkräfte wenden.

Wir sind freundlich zueinander, helfen und vertragen uns.





Wenn zwei sich streiten, sagen wir: „Hört auf!". Nach einem Streit entschuldigen wir uns.

Auf unsere Spielgeräte passen wir gut auf. Wir gehen vorsichtig mit allen Dingen um. Wenn wir etwas leihen möchten, fragen wir.

Wenn wir etwas kaputt gemacht haben, sagen wir Bescheid.


Wir halten die Toiletten sauber.



















Nach dem Unterricht wird der Klassenraum ordentlich verlassen.

Kickboards, Roller, Skateboards, Inline-Skates, usw. sind laut Straßenverkehrsordnung keine Verkehrsmittel, sondern Spielzeuge. Deshalb kommen wir damit nicht in die Schule. (Bei Verstoß übernimmt die Schule keine Haftung).



Wir tragen selbstverständlich immer einen Helm, wenn wir mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Zu Beginn des 3. Schuljahres machen wir die Radfahrprüfung und dürfen dann mit dem Fahrrad in die Schule kommen.
Im 1. und 2. Schuljahr kommen wir nur in Begleitung Erwachsener mit dem Fahrrad. (Begründete Ausnahmefälle können bei der Schulleitung beantragt werden).

8. Unterstützung durch öffentliche Instituionen

Bergverein  Herr Dierker  05403-2921 
Ernährungsführerschein  Frau WilckerFrau Gerbes  05407-965705468-6364 
Feuerwehr  Herr Kemper  0173-5286574 
Jägerschaft  Herr Meyer  05403-4146 
Kindergarten St. Hildegard  Frau Erpenbeck  05403-542772 
Kath. Kirche  GemeindereferentinFrau Hölscher  05403-327 
Ev. Kirche  Pastorin Schmidt  05403-350 
Kläranlage Bad Iburg  Herr KrützmannHerr Schnieder  05403-1051 
Lernstandort Noller Schlucht  Frau Schotemeier  05421-94330 
Polizei  Herr SchöneHerr Bensmann  05403-2285Fax: 794307 
Polizei - Gewaltprävention  Herr Bury  05421-9213918 
Sparkasse Bad Iburg    05403-7645-02 
SparkassenprojektTaschengeld  Herr Barthel  05401-99775 
Sportverein TUS Glane  Herr Wellmann  05403-5771 
Stadt Bad Iburg  Verwaltung  05403-404-0 
Verkehrswacht  Herr KollenbergHerr Wenig  05403-466405403-2875 
Volksbank Bad Iburg    05403-2875 
Wasserwerk   Herr Kleyer  0172-5302558 

9. Beratungskonzept

Die Beratung an der Grundschule Ostenfelde wird grundsätzlich von der Schulleiterin und allen Lehrkräften einschließlich der Betreuungskräfte durchgeführt.
Sie betrifft folgende Bereiche:Schulfähigkeit einschließlich SprachfeststellungLernstandsentwicklungSchullaufbahnVerhaltensauffälligkeitenLernschwierigkeitenInformationenDie Beratung sehen wir als wesentlichen Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule an. Sie umfasst die Beratungspflicht durch die Lehrkräfte und die Pflicht der Eltern, eine entsprechende Beratung einzuholen. Deswegen sind über die planmäßig angebotenen Termine jederzeit außerplanmäßige Gespräche nach Terminabsprache möglich.
Die Beratung erfolgt durch die Schulleiterin, die Klassenlehrerinnen oder die Fachlehrerinnen (und die Betreuungskräfte) und findet in Form der Einzelberatung oder als Elternabend / Informationsveranstaltung statt.


9.1 Beratung durch die Schulleiterin:

Einzelberatung:

Notwendigkeit vorschulischer SprachförderungSchulreife bzw. ZurückstellungFreiwilliges WiederholenÜberspringenDisziplinarmaßnahmenInformation zur Ummeldung (Umzug)
Elternabende / Informationsveranstaltungen:

Information zur SchulanmeldungInformation zur Einschulung im 1. SchuljahrInformation zur SchullaufbahnempfehlungInformation zu aktuellen ThemenJährliche Gesamtschulelternversammlung im Januar

















9.2 Beratung durch die Klassenlehrerinnen

Einzelberatung:Leistungsstand Sozialverhalten Arbeitsverhalten Probleme, die das Lernen beeinflussenSchullaufbahnberatung
Elternabende / Informationsveranstaltungen:Information über LerninhalteInformation über aktuelle Themen / Fragen
9.3 Beratung durch die Fachlehrerinnen
Die Beratung durch die Fachlehrerinnen deckt sich weitgehend mit der Einzelberatung durch die Klassenlehrerinnen. Entsprechende Gespräche finden vor allem nach Absprache zwischen Erziehungsberechtigten und einzelnen Lehrerinnen und an Elternsprechtagen statt.

9.4 Beratung durch Betreuungskräfte
Schwerpunkt dieser Beratung ist die Einzelberatung zu Fragen

zum Sozialverhaltenzum Arbeitsverhaltenzum Freizeitverhalten
während des Förder- / Forderunterrichts mit Hausaufgabenbetreuung und der sich anschließenden „Spielzeit“.

9.5 Beratungsgrundsätze
Eine Beratung kann nur dann sinnvoll sein, wenn sie bestimmten Grundsätzen unterliegt:

Verschwiegenheitgrößtmögliche Kooperationvertrauensvolle ZusammenarbeitFreiwilligkeit
Darüber hinaus unterliegt eine sinnvolle Beratung den Grenzen, die sich aus den Kompetenzen der Lehrerinnen ergeben. Deshalb greift die Grundschule Ostenfelde für spezielle Beratungen auf außerschulische Institutionen zurück.

Schreib-Lese-Schwäche / Legastheniezentrum
Dyskalkulie / Dyskalkuliezentrum
Drogenberatung / Polizei
Gewaltprävention / Polizei / Theaterpädagogische Werkstatt
Schulpsychologische Beratung / Psychologe Herr Piepenbrink
Unterstützung bei körperlicher Beeinträchtigung / Anne-Frank-Schule
Unterstützung bei Lernbeeinträchtigungen / Comenius-Schule
Unterstützung bei geistigen Beeinträchtigungen / Montessori-Schule

10. Kooperationsvereinbarung zwischen den Grundsch

- Grundschule am Hagenberg
- Grundschule Glane
- Grundschule Ostenfelde

10.1 Treffen der Leiterinnen der Grundschulen
Die Leiterinnen der drei Iburger Grundschulen treffen sich in regelmäßigen Abständen.
Notwendige Themen
– Terminabsprachen und AbsprachenSchulanmeldungOrganisation der SprachfeststellungVorschuldiagnostikEinschulungAbstimmen von Lernvoraussetzungen KiGa/SchuleInformationsveranstaltungen der Grundschulen mit den weiterführenden SchulenEvaluation der schon erarbeiteten gemeinsamen SchullaufbahnempfehlungenNeuerungen, Änderungen im schulischen Alltag z.B. Betreuungszeiten, u.ä.
- Bei Problemfällen: Schulwechsel eines Kindes innerhalb der örtlichen Grundschulen
- Abstimmung von Abordnungen

10.2 Treffen der Lehrkräfte
Regelmäßiger Austausch:Evaluation der erarbeiteten Kriterien zur SchullaufbahnempfehlungFestlegung der Leistungsbewertung in den Lernzielkontrollen und EvaluationErfahrungsaustausch über Unterrichtsinhalte und –zieleErfahrungsaustausch über die im Gebrauch befindlichen Lehrwerke Austausch von Lehr- und LernmittelnAustausch von ArbeitsmaterialGemeinsame Fachkonferenzen nach AbspracheAustausch der FachkonferenzleiterGemeinsame Beschlüsse

Weitere Zusammenarbeit:Gemeinsame FortbildungenMöglichkeit der Teilnahme von einzelnen Lehrkräften an einer Fortbildung einer anderen Grundschule Bad IburgsGemeinsamer Gottesdienst aller drei Grundschulen einmal im Jahr.

11. Kooperationsvereinbarung zwischen Kindergarten

11.1 Treffen der Leiterinnen des Kindergartens und der Grundschule

Die Leiterinnen des Kindergartens St. Hildegard und der Grundschule Ostenfelde treffen sich in regelmäßigen Abständen.

Notwendige Themen:Terminabsprachen (Jahresplanung, Kooperationskalender zum Brückenjahr)Abstimmen von Lernvoraussetzungen zwischen Kindergarten und SchuleOrganisation der SprachfeststellungInformationsaustausch über Vorschulkinder (nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten)Gespräche zur Entwicklung der Kindergartenkinder in der ersten Klasse (nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten)Absprache über körperbehinderte KinderOrganisation der Besuche der Vorschulkinder in der Schule während des Brückenjahres Organisation der SchnuppertageEinschulungOrganisation der Sportstunden in der TurnhalleBenachrichtigung von Änderungen bzw. Neuerungen im Kindergarten oder in der GrundschuleFeststellung der sonderpädagogischen Unterstützung vor der Einschulung


11.2 Treffen der Erzieherinnen mit den Lehrkräften

Notwendige Themen:Informationsaustausch über Vorschulkinder (nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten)Abstimmen von Lernvoraussetzungen zwischen Kindergarten und SchuleVereinbarungen über Grundvoraussetzungen/BasiswissenNotwendige Hinweise zur SprachfeststellungOrganisation der Besuche der Vorschulkinder in der Schule während des Brückenjahres Organisation und Durchführung der SchnuppertageEinteilung der Gruppen an den SchnuppertagenEinteilung der 1. Schuljahre (wenn es zwei Klassen gibt) unter Berücksichtigung der FreundeswünscheMitwirken bei der Einschulungsfeier
Weitere Zusammenarbeit:Bei Problemfällen: Treffen der Schulleiterin mit der KindergartenleiterinEinladung der Vorschulkinder zu einem Schnuppernachmittag (Teilnahme aller Lehrerinnen und Lehrer)Einladung der Vorschulkinder zu einem Schnuppervormittag mit Teilnahme am Unterricht der ersten und zweiten Klassen sowie der Pause und dem gemeinsamen Frühstück in den jeweiligen KlassenräumenEinladung der Vorschulkinder zu Schulveranstaltungen (s. Kooperationskalender)Schulprojekt „Lubo“ als Weiterentwicklung des Kindergartenprojektes „Faustlos“ (Beginn mit dem Schuljahr 2008/2009)


11.3 Projekt Patenschaft

Die Kinder der 3. Klassen übernehmen die Patenschaften für die Kinder, die neu eingeschult werden.Bereits in der 2. Klasse gehen alle Schulkinder mit ihren Lehrerinnen oder Lehrern in den Kindergarten, um während verschiedener Kennlernspiele und des freien Spielens ihr eventuelles Patenkind kennen zu lernen. Außerdem nehmen die Vorschulkinder am Unterricht der 2. Klassen teil (Schnuppervormittag).Gemeinsame Pausen der Schul- und Vorschulkinder werden während des Brückenjahres in der Schule verbracht, so genannte „Patenpausen“.Zu allen gemeinsamen Veranstaltungen werden auch Kinder, die nicht im Kindergarten St. Hildegard sind, aber voraussichtlich in der Grundschule Ostenfelde eingeschult werden, eingeladen.Sind die Patenschaften festgelegt, basteln die Schulkinder Tierkärtchen zum Umhängen für ihr Patenkind (siehe: Malspaß mit den „KooKoo-Tieren“ als Beispiel). Ein Kärtchen bekommt das Schulkind, das Kärtchen mit dem gleichen Tier bekommt das Kindergartenkind während eines weiteren Treffens. Anschließend werden die Umhängekärtchen eingesammelt, um sie zu Beginn des neuen Schuljahres bei einem erneuten Treffen der 1. und 3. Klassen wieder zu verteilen und so die Patenschaften neu zu beleben und zu festigen.
Aufgaben der PatenSich um das Patenkind kümmern – Verantwortung übernehmenden Schulhof und seine Grenzen zeigenRegeln erklären (Schul- und Pausenregeln etc.)Lehrerinnen und Lehrer, Sekretärin und Hausmeister vorstellenUnfallverhalten erklären (Pflaster, Kühlkissen etc.)auf Gefahren hinweisen (z.B. Kellertreppe, Rampe am Neubau etc.)Toiletten zeigenTrost spendenMiteinander spielen und Spaß haben







Malspaß mit den KooKoo-Tieren

11.4 Projekt „Lubo aus dem All“ - Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist eine spannende Lebensphase und wird von vielen Faktoren beeinflusst. Das Gelingen des Übergangs kann durch die Förderung von Ressourcen des Kindes entscheidend unterstützt werden. „Lubo aus dem All“ ist ein Trainingsprogramm zur frühzeitigen Förderung sozial-emotionaler Basiskompetenzen, um unangemessenem Verhalten und dem Entstehen von Gewalt an Schulen entgegen zu wirken und Lernvoraussetzungen zu verbessern.
11.5 Gemeinsam erarbeitete Ziele zur Schulfähigkeit des Kindes

11.5.1 Sozialentwicklung
Bei der Entwicklung einer angemessenen Sozialkompetenz geht es um folgende Inhalte:Regeln gemeinsam vereinbaren und einhalten – gesellschaftliche Regeln, an die man sich anpassen mussWertschätzung und Akzeptanz der eigenen Person und andererHilfsbereitschaft und Rücksichtnahme erfahrenverbale Konfliktlösung kennen lernen und ausübenVerständnis und Geduld mit sich und anderen habenFreude an der Gemeinschaft erleben, einander zuhören und miteinander teilenGefühle anderer wahrnehmen – Projekte „Faustlos“, „Lubo aus dem All“
11.5.2 Persönlichkeitsentwicklung
Für eine positive Persönlichkeitsentwicklung finden wir folgende Schwerpunkte wichtig:Eigenverantwortlichkeit und SelbstständigkeitSelbstvertrauen und SelbstwertgefühlKommunikationsfähigkeit (Meinungen äußern und gegebenenfalls auch durchsetzen)Lob- und KritikfähigkeitGrenzen akzeptieren und Stärken entfalten
„Es ist normal, verschieden zu sein“ (Richard von Weizsäcker)



11.5.3 Sachkompetenz und Umwelterfahrungen / Lebenspraktischer Bereich
Damit Kinder eine angemessene Sachkompetenz entwickeln und den Umgang mit der Natur schätzen, berücksichtigen wir folgende Bereiche:sachgerechter Umgang mit Materialien und Wissen um ihre vielfältige Nutzung – Umgang mit Wasserfarben, Pinsel auswaschen, Stifte anspitzensituationsangemessene Raumgestaltung – hierbei wird das Alter der Kinder berücksichtigt, Raumgestaltung entsprechend der Fest- und Feiergestaltung (Weihnachten, Ostern, Karneval…) oder der jeweiligen JahreszeitBeobachtungen in der Tier- und Pflanzenwelt – Kontakt mit der ErdeAktivitäten in der Natur – Projekte, Spaziergänge, AusflügeSensibilität für die Umwelt – Müll trennenErkunden des örtlichen Umfeldes – Straße, Ort, in dem das Kind wohnt und Telefonnummern benennenMobilität – auf dem Bürgersteig gehen ohne abzukommen, in Zweierreihen gehen, Verhalten an der Ampel

11.5.4 Christliche Erziehung
Christliches Leben, Werte und Normen werden bei uns im Alltag erfahren durch:feiern von Gottesdiensten in der Gemeinschaftkennen lernen des Lebensraumes Kircheerleben von Festen und Feiern im Jahreskreis / christliche VorbilderAchtung vor der Schöpfung mit allem, was in ihr lebt.

11.5.5 Altersangemessene Entwicklungsförderung
Im Hinblick auf die altersangemessene Entwicklungsförderung achten wir im Tagesverlauf auf folgende Entwicklungsbereiche:
KognitionAufgabenverständnis – Handlungsplanung, zwei Arbeitsaufträge behalten und erfüllenMerk- und Gliederungsfähigkeit – Aufgaben gliedernAufmerksamkeitsspanne, Ausdauer- und KonzentrationsfähigkeitLogisches DenkenWahrnehmungvisuelle Wahrnehmung (Sehsinn)auditive Wahrnehmung (Hörsinn)taktile- kinästhetische Wahrnehmung (Tastsinn)vestibuläre Wahrnehmung (Gleichgewichtssinn)gustatorische Wahrnehmung (Geschmackssinn)olfaktorische Wahrnehmung (Geruchssinn) rechts- und links benennen, Präpositionen (Lagewörter wie unten, oben, über, unter, neben etc.) benennen, übergreifen der Körpermitte, dominante Hand benennenGrobmotorikKörperhaltung / KörperbewusstseinMuskelspannung und –entspannungBewegungsabläufeKonditionFeinmotorikHand- und FingerfertigkeitAuge – Handkoordination – beim Schreiben auf der Linie bleiben, ScherenführungKraftdosierungSpracheArtikulation / Aussprache – in ganzen Sätzen zu sprechenSprachverständnis – Sprachförderung für MigrantenkinderWortschatz / WortfindungGrammatikMundmotorikMusik und RhythmikRhythmusgefühlUmgang mit Reim und MelodieSpielen mit InstrumentenGesang und TanzRuhe und StilleKreativitätPhantasie anregen und umsetzenKünstlerische Ausdrucksfähigkeit – gegenständliches Malen, freies Malen und Basteln ohne Schabloneforschen, entdecken und experimentieren
Diese Entwicklungsbereiche sind die Basis für jedes weitere Lernen. Sie stehen im Entwicklungsprozess des Kindes in enger Wechselwirkung miteinander.



11.6 Kennlernnachmittag für Schulanfänger (Schnuppernachmittag)Vor der Einschulung kommen die Vorschulkinder für einen Nachmittag in die Schule. In Kleingruppen ist eine Lehrerin oder ein Lehrer für den unten beschriebenen Programmablauf zuständig, eine andere Lehrerin oder ein Lehrer beobachtet an Hand eines Beobachtungsbogens das jeweilige Vorschulkind bezüglich der unter 11.5.5 genannten Entwicklungsbereiche. Anschließend findet im Kollegium eine gemeinsame Auswertung statt.

Programmablauf:

1. Lied:
1,2,3 im Sauseschritt Bewegungen und Geräusche machen,
mit den Kindern im Kreis singen,
entsprechende Bewegungen machen
lassen, Kinder selbst Ideen
entwickeln lassen.

2. Bild malen:
„Male deinen liebsten Freund“ es kann auch die Familie oder ein Tier
gemalt werden

3. Tasten im Grabbelsack: Kinder ertasten Dinge des täglichen
Lebens, nennen und zeigen sie
(Löffel, Apfel, Becher, Bleistift, kleines
Buch, Strohhalm, 1 €, Bonbon, Schere,
Schlüssel, Gabel)

4. Apfelbaum basteln ausschneiden eines Apfelbaumes (vorschabloniert), selbst gebastelte Äpfel aus gerissenem und geknülltem Krepppapier aufkleben

5. Hörübung: Geräusche erkennen: Kinder machen die Augen zu,
identifizieren Geräusche
(Schlüsselrasseln, Papierknüllen,
Glöckchen, Holzstäbe, Rassel,
Richtungshören)

Zusatzangebote:

6. Weitere Kim-Spiele

7. Puzzles
Puzzle legen, entstandene Bilder als Gesprächsanlässe verwenden



12. Fortbildungskonzept

                                    


Fortbildungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Schule, um zeitgemäß und zukunftsorientiert zu unterrichten. Auf diesem Wege können wir Bewährtes auffrischen und Neues erproben. Fortbildungen bieten uns die Möglichkeit, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und fördern die pädagogische Weiterentwicklung unseres Kollegiums.

An unserer Schule ergibt sich der Bedarf an Fortbildungen aus der unterrichtlichen Arbeit oder aufgrund veränderter pädagogischer Strukturen. Dabei werden ebenso Themen zur Weiterentwicklung unserer Schule berücksichtigt wie auch Wünsche des Kollegiums. Die Schulleitung sowie auch Kolleginnen machen auf Fortbildungsangebote aufmerksam, damit alle die Möglichkeit erhalten, in Absprache mit der Schulleitung daran teilzunehmen.

Wir nutzen möglichst ortsnahe Einrichtungen, laden Referenten in unsere Schule ein oder nehmen an Fortbildungen der regionalen Lehrerfortbildung teil.

Die Kosten werden aus dem dafür vorgesehenen Budget bezahlt, bzw. von den Lehrkräften getragen.

Rückmeldungen über die Fortbildungen erfolgen in Fachkonferenzen, Dienstbesprechungen oder in der Gesamtkonferenz. Neben Fortbildungen einzelner Lehrkräfte nimmt das Kollegium auch gemeinsam an Fortbildungen teil (SCHILF) oder während Fachkonferenzen. Die Planung ist dabei langfristig und wird vom ganzen Kollegium beschlossen.

 

Fortbildungen seit 2002:

 

Englisch   Mai 2002Oktober bis Dezember 2002März 2003 bis Juni 2004 November 2004 Februar 2008  Englisch an der Primarstufe für FachfremdeEnglisch in der Primarstufe - Modul IFremdsprachen in der Grundschule (Englisch)FLIGS - Bausteine (Englisch in der Grundschule)Arbeit mit dem neuen Werk "Playway" 
Mathematik   November 2004September 2005 Februar 2006März 2008  Rechenstörungen bei KindernRechenschwäche: Früherkennung, Prävention und LösungsansätzeDifferenziert Mathematik unterrichtenArbeit mit dem Wochenplan 
Mathematik / Deutsch  März 2006  Neues Kerncurriculum Mathematik / Deutsch 
Deutsch  April 2006  Leseförderung 
Lese- Rechtschreibschwäche   Oktober 2005November 2005März 2006  DoSE-Lernstandsanalyse (Rechtschreiben)Sprachförderung vor der EinschulungDiagnostik und Förderplanung in den Schulen 
Computer  März/April 2003 SCHILFApril 2007November 2007April 2008 SCHILFMärz 2010 November 2010 bis Juni 2011September-Oktober 2011September 2013  EDV-Schulung (N21) Arbeitsblatt und InternetTime for KidsGefährdungspotential im InternetNotebook statt KuscheltierEffektiver Einsatz von SMART Boards Interactive WhiteboardsFortbildungsprojekt bestehend aus fünf Modulen zum Thema "Medienkompetenz in der Grundschule"ComPass- Ich kenn mich aus im Netz Unterrichten mit Merlin-Medien 
Eigenverantwortliche Schule(Schulleitung)  Oktober/November 2002Februar 2005Februar 2006 Mai 2006  Erfolgreiches SchulmanagementSchulaufsicht - InspektionSchulqualität und Schulinspektion - Vorbereitung auf die erste SchulinspektionModul "Führungsverhalten" 
Lehrergesundheit  November 2004 SCHILFOktober 2012 SCHILF  Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe 
Rechtliche Vorgaben  Februar 2005  "Rechtliche Grundsätze"  
Sport  Oktober 2002Mai 2005Mai 2005März 2009März 2010Januar 2010Januar 2012  Didaktik und Methodik des SportunterrichtsSchwimmen - Erste Hilfe - Retten und Wieder BelebenTennis für den SchulsportFußballspaß in der GrundschuleTauchen Retten - WiederbelebenStarke Kinder durch Sport: "Kinder brauchen Gesundheitsförderung durch Sport"Starke Kinder durch Sport: "Kinder lernen in Bewegung" 
Musik   November 2005Februar 2006  Musikpädagogisches PraktikumMusical an der Grundschule 
Kunst   Februar 2006 SCHILF September 2006 SCHILFFebruar 2007 SCHILF  Kunst in der Grundschule:Erste Schritte zum Malen mit DeckfarbenBildnerisches und plastisches Gestalten zu saisonbedingten Themen (Ostern) 
Religion  März 2006Februar 2007Mai 2007Februar 2009  Der barmherzige SamariterVorstellung der neuen ReligionsbücherReligionspädagogische Praxis (Kett)Neue Ideen für die Gestaltung der Fasten- und Osterzeit in der Schule 
Elternarbeit  November 2007 SCHILFFebruar 2012 SCHILF  Sich mit Eltern beratenProfessioneller Umgang mit Beschwerden in der Schule 
Methodenkompetenz   Januar 2008 SCHILF April 2009 SCHILFFebruar 2010 SCHILF  Pädagogische Schulentwicklung nach dem Ansatz von Klippert Modul IUnterrichtsentwicklung Modul IIUnterrichtsentwicklung Modul III 
Schulanfang  März 2008  Projekt "Lubo" (ehem. "EMO") 
Ganztagsschule  April 2008  Grundschule den ganzen Tag 
Erste Hilfe  Juni 2008 SCHILF  Erste-Hilfe-Training 
Schüler mit Förderbedarf/Inklusion  September 2010 Januar 2011Februar 2011 SCHILFAugust 2013 SCHILFNovember 2013 bis Juli 2014  Hörschädigung und Schule / LBZ OsnabrückComeniusschule GeorgsmarienhütteAnne Frank Schule: Mobile Dienste in der körperlichen und motorischen EntwicklungSchweigen im Klassenzimmer Mutismus und SchuleFortbildung für Grundschullehr-kräfte zur Inklusion 

13. Schlüsselqualifikationen und Methodenkompetenz

Wie können wir, die Grundschule Ostenfelde, die geforderten Schlüsselqualifikationen anbahnen?

Methodenschulung als Aufgabe der PrimarstufeLernstoff soll mit möglichst vielen Sinnen erschlossen werden durch:
Lesen, schreiben, hören, sehen, erzählen, zeichnen, markieren, fragen, antworten, spielen, erkunden, beobachten, riechen, fühlen, gestalten, experimentieren, diskutieren, memorieren, strukturieren etc.
Mehrkanaliges Lernen ist Voraussetzung dafür, dass die Schüler den Lernstoff vielseitig aufnehmen, vernetzen und behalten können.

Methodenschulung als UnterrichtsgegenstandEs geht uns hierbei nicht nur um das „Lernen lernen“, sondern auch um Methoden des eigenverantwortlichen Arbeitens sowie des freien Redens, Argumentierens, Miteinander-Redens und Kooperierens in unterschiedlichen Sozialformen wie Partnerarbeit und Gruppenarbeit. Beispiele hierfür sind Rollenspiel, Referat, Kreisgespräch, Lernkartei, Freiarbeit, Lernen an Stationen oder Projektarbeit. Für diese Methoden benötigen die Schüler der Grundschule Ostenfelde ein hinreichendes Methodenrepertoire. Dieses ist abgestimmt auf die einzelnen Jahrgangsstufen, wird regelmäßig und in kleinen Schritten eingeübt und damit sukzessive internalisiert. Plakate in den Klassenzimmern dienen dazu, den Methodenzuwachs zu dokumentieren und die Kinder immer wieder an bereits erlernte Methoden und deren Gebrauch zu erinnern.



Methoden ab Klasse 1 – anhand der Methodenplakate

ausschneiden, falten, kleben   
mit Lineal arbeiten und unterstreichen   
Heftseiten übersichtlich gestalten   
Arbeitsplatz in Ordnung halten   
Hausaufgaben genau führen   
Schülerbücherei nutzen   
Wesentliches markieren   
Computer nutzen   
Partnerarbeit   









Methoden ab Klasse 2

in Büchern gezielt nachschlagen   
passende Überschriften finden   
mit Antolin umgehen   
einen kleinen Vortrag halten   
beim gestellten Thema bleiben   
mit Lernkartei arbeiten   
eigene Meinung begründen   
Gruppenarbeit   

Methoden ab Klasse 3

Mappenführung   
Tabellen, Zeichnungen, Skizzen anfertigen   
Schlüsselbegriffe markieren   
passende Stichwörter notieren   
Fragen zum Lernstoff entwickeln   
mit der Lernkartei gezielt arbeiten   
Versuchsprotokoll anfertigen   
Präsentation   
sachlich zutreffend berichten   
Internetrecherche   











Methoden ab Klasse 4

Mindmaps (Gedächtniskarten) erstellen   
Plakate und Folien selbstständig gestalten   
einfache Gliederung erstellen   
Arbeitseinteilung   
überzeugend argumentieren   
Gesprächsleitung übernehmen   
Teamfähigkeit   

Mögliche praktische Umsetzung im kurzzyklischen Training an unserer Schule
Beispiele:

im Rahmen des normalen Unterrichts methodische Übungen (Beispiel: Referate; in den Whiteboard-Klassen wahlweise Power-Point-Präsentationen)methodenzentrierter Lernzirkel zu einem methodischen Schwerpunkt (ein Unterrichtsvormittag, Beispiel „Umgang mit dem Computer – auch im Rahmen von compass, Internetrecherche zu einem Thema“)während der Freiarbeit methodenspezifisches Angebot mit entsprechenden Arbeitsblättern, Spielen und sonstigen Materialien oder MedienMethodenzentrierter Projekttag ein- oder mehrmals pro Schuljahr, der den Schülern Gelegenheit gibt, bestimmte Arbeits-, Lern- oder Interaktionsmethoden kennen zu lernen (Beispiel: „Ostenfelder Leseherbst“, „Methodentage“, „Soziales Lernen“)Methodenzentrierte Projekttage basierend auf Fortbildung „Eigenverantwortliches Lernen in der Grundschule nach Klippert“. Diese Fortbildung bestand aus drei verschiedenen Modulen: Modul 1 „Eigenverantwortliches Arbeiten in der Grundschule“, Modul 2 „Kommunikationstraining“ und Modul 3 „Teamentwicklung im Klassenraum“einstündige Arbeitsgemeinschaften für spezielle methodische Übungen (Beispiele: Theater-AG: zielstrebig planen und arbeiten, Naturforscher-AG, Physik-AG: experimentieren, argumentieren etc.)









14. Medienkonzept

14.1 Pädagogische Vorüberlegungen
In der heutigen Zeit, die gekennzeichnet ist durch sich immer schneller weiterentwickelnde Technologien, ist ein lebenslanges Lernen unabdingbar geworden. Eigenmotivation und Selbstverantwortung, Kommunikation und Teamarbeit sowie lebenslanges Lernen werden immer bedeutsamere Kompetenzen, deren Grundlagen in der Schule gelegt werden müssen.
Neue Medien sind ein fester Bestandteil unserer Umwelt und Sozialisation. Um der gewachsenen gesellschaftlichen Bedeutung sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich gerecht zu werden, müssen die Schüler lernen, sich in dieser Kommunikationskultur zu bewegen und sich dabei immer wieder auf Neuerungen einzustellen. Wir sehen es als Verpflichtung an, unsere Schüler so früh wie möglich an Computern auszubilden und sie im richtigen Umgang mit dem Internet zu begleiten.



14.2 Mediale Ausstattung

14.2.1 Computerraum
Durch die Nutzung von 10 internetfähigen und miteinander vernetzten Computern möchten wir die Informations- und Kommunikationskompetenzen unserer Schüler erweitern. Der Computer soll sinnvoll als selbstverständliches Arbeitsgerät in die Unterrichtsarbeit eingebunden werden. Dabei sollen die Kinder individuell differenziert angeleitet und angeregt werden, den Computer als ein Werkzeug zu benutzen, mit deren Hilfe Arbeiten erstellt und anschließend präsentiert werden können. Dem Computer können zur Arbeit hier an unserer Schule in diesem Zusammenhang fünf grundlegende Funktionen zugeschrieben werden:als konstruktives und kreatives Arbeitsmittel zum Erstellen und Schreiben von Texten (u.a. auch zur Veröffentlichung auf der schuleigenen Homepage)als Speichermediumzur Informationsbeschaffungzum individuellen Üben und Lernen mit Hilfe spezieller Lernprogramme der einzelnen Unterrichtsfächerzur Kommunikation durch E-Mails.
Im Computerraum können somit ganze Klassen unserer Schule eine grundlegende Ausbildung am Computer erhalten, z.B. für:den Einstieg in eine Textverarbeitung (Word)die gemeinsame Einführung in ein neues Lernprogramm (Weiternutzung in der Klasse)die Einführung in das Internetdie Einführung in den Umgang mit einem E-Mail-Programm
Außerdem steht der Computerraum auch für die schulinterne Lehrerfortbildung zur Verfügung.

Mit der Umsetzung des didaktischen Konzepts wollen wir außerdem zur Verbesserung der Chancengleichheit unserer Schüler und Schülerinnen beitragen. Durch den frühzeitigen und selbstverständlichen Umgang mit dem Medium Computer sollen Mädchen und Jungen gleichermaßen sowie auch Kinder, die zu Hause keine Zugangsmöglichkeiten zu Computer oder Internet haben, mögliche Berührungsängste verlieren. Im täglichen Unterricht können Möglichkeiten und Grenzen dieses Mediums erfahren werden, das seinen Platz neben anderen Medien mit ihren speziellen Möglichkeiten (Bücher, CD-Player, …) hat.

14.2.2 Medienecken
Um die Vorteile eines Computereinsatzes auch im Klassenraum nutzen zu können, sind alle Klassen mit einer Medienecke ausgestattet. Unser Ziel ist es, im Laufe der Zeit auch von hier einen Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Medienecken im Klassenraum haben folgende Vorteile: Jederzeit und situationsbezogen kann der Computer für Lernprozesse (zum Üben, im Rahmen der Binnendifferenzierung oder zur Informationsbeschaffung) genutzt werden. Der PC ist ein innovatives Werkzeug neben bewährten Werkzeugen, und beide bestehen gleichrangig nebeneinander.

14.2.3 Lehrerzimmer
Das Lehrerzimmer ist mit einem weiteren internetfähigen Rechner und Drucker ausgestattet. Er dient der Information, aber auch der Unterrichtsvorbereitung.



14.2.4 Interaktive Whiteboards
Zwei Klassenräume wurden bereits mit einer interaktiven Tafel ausgestattet. Sie kann vielfältig genutzt werden und ermöglicht einen direkten Zugriff auf Informationen aus dem Internet.



14.3 Rahmenplan
14.3.1 Einsatz im 1. und 2. Schuljahr
Einführung in die Arbeit mit dem Computer:Einüben grundlegender Fähigkeiten wie z.B. das Hoch- und Herunterfahren eines Computers, das Speichern, Öffnen und Drucken von TextenGrundlegende Begriffe kennen lernen ( Rechner/PC, Monitor, Bildschirm, Tastatur, Maus, Cursor)Übungen an der TastaturMausübungenEinführung in die LernsoftwareEinführungen in die MalsoftwareEinüben eines sachgerechten Umgangs mit CD, DVD und Diskette
Der Computer wird als Werkzeug genutzt:Freies Schreiben in Verbindung mit der Anlauttabelle aus den Kolibri-MaterialienBriefe und Geschichten schreibenAufschreiben eigener Rechenaufgaben für andere Kinder

Mit Computern wird geübt:im Mathematikunterricht: Zahlenbuch 1, Welt der Zahl 2 (Automatisierung von Rechenoperationen)Rechtschreib- und Leseprogramme: Kolibri (verbessert auditive und visuelle Wahrnehmungsfähigkeiten), Bausteine (ergänzend zum Lehrwerk) oder Oriolus (mit vielen kindgerechten Lesetexten und Übungen zur Rechtschreibung)www.antolin.de: Hier können die Schüler Fragen zu den von ihnen gelesenen Lesebuchtexten oder Büchern beantworten (Förderung der Lesekompetenz und Lesemotivation, des sinnentnehmenden Lesens)www.mathezorro.de: Hier können die Schüler ihr Können auf unterschiedlichen Lernniveaus zu mathematischen Lerninhalten testen. Viele Knobelaufgaben bieten auch lernstarken Schülern Herausforderungen.Im Förderunterricht: zur Unterstützung individueller Lernprozesse
Computer dienen als Informationsquelle:
- Informationsbeschaffung aus dem Internet mit Hilfe von Kinder-Suchmaschinen
- Kennenlernen wichtiger Sicherheitsregeln für das Internet

Mit Computern soziale Kompetenzen erweitern:
- Rücksichtnahme durch gegenseitiges Unterstützen im Helferprinzip, indem die Schüler z.B. zu zweit am PC arbeiten, dabei voneinander lernen und ihre Erfahrungen austauschen.
14.3.2 Einsatz im 3. und 4. Schuljahr
Erweiterung der Computerkenntnisse:Erweiterung der Textverarbeitungskenntnisse, z.B. markieren, Funktion der rechten Maustaste, Ordner anlegen und mit ihnen arbeiten, Dateien auf Wechseldatenträgern abspeichern, Texte ausrichten, Rahmen setzen, Funktion der Rechtschreibhilfe, Sonderzeichen @ und €, Projekte, SchreibprogrammeEinführung in die BildbearbeitungKennenlernen der Grundbegriffe für das Internet: Suchmaschine, Internetadresse, HomepageKennenlernen der Funktion der Schaltflächen in einem Internet-ProgrammArbeit mit dem InternetArbeit mit LexikaVerfassen von E-Mails
Der Computer wird als Werkzeug genutzt:zur Gestaltung einer ästhetisch ansprechenden und/oder fehlerfreien Fassung von Textenzur Veränderung von Textenzur Erstellung von Sachtexten zu Themen des Sachunterrichts, z.B. für ein Tierlexikonals Speichermedium, z.B. für eigene Texte

Mit Computern wird geübt:im Mathematikunterricht insbesondere zur Automatisierung von Rechenoperationen (Welt der Zahl 3/4)im Deutschunterricht: Bausteine (ergänzend zum Unterricht)im Englischunterricht: Playway (ergänzend zum Unterrichtswerk)im Förderunterricht: zur Unterstützung individueller Lernprozesse
Computer dienen als Informationsquelle:Kennenlernen eines Browsers (s. auch comPass, Modul 1)Kennenlernen des Internets einschließlich wichtiger Sicherheitsregeln (Datenschutz, Passwörter, Nickname) (s. auch comPass, Modul 1)(Kinder)-Suchmaschinen können zur Gewinnung von Informationen aus dem Internet genutzt werden. (s. auch comPass, Modul 1)Kennen lernen wichtiger Sicherheitsregeln für das InternetUmgang mit der Informationsflut aus dem Internet, Unterscheidung von wichtigen und unwichtigen Informationenzur Informationsgewinnung und –verarbeitung mit Hilfe multimedialer Lexika

14.4. comPass – Ich kenn mich aus im NetzDie Grundschule Ostenfelde nimmt als eine von 15 Pilotschulen im Landkreis Osnabrück am comPass-Projekt teil. Initiiert wurde comPass durch die Polizeidirektion Osnabrück.

Projektziel
Das Ziel von comPass ist die Vermittlung von Medienkompetenz an Pädagoginnen, Pädagogen, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern, um Straftaten vorzubeugen und eine kompetente Nutzung der Möglichkeiten des Internets zu gewährleisten.
Vorgehen
Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt durch zuvor ausgebildete comPass-Multiplikatoren in vier aufeinander aufbauenden Modulen, beginnend mit den Grundlagen in den 3./4. Schulklassen bis hin zur Peer-Ausbildung in den 9. Schulklassen. Darüber hinaus bietet comPass Informationen und Beratungsangebote für Eltern.
Während der Pilotphase in der Region Osnabrück wird das Projekt von der Hochschule Osnabrück, University of Applied Sciences, wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

ZielgruppenPädagoginnen und Pädagogen Auch in Schulen und offener Jugendarbeit ist das Internet ein fest integriertes Medium. Das Projekt bietet den Pädagoginnen und Pädagogen Unterstützung zum Thema Internetsicherheit und Vermittlung von Medienkompetenz.Eltern … und was ist nach dem Schulunterricht? Auch die Eltern werden in die Thematik rund um das Internet eingebunden. Sie erhalten Informationen zu Nutzungsgewohnheiten ihrer Kinder im Netz sowie zu Risiken und Gefahren im Umgang mit dem Internet. Ziel ist die kompetente Wahrnehmung der Aufsichtspflicht durch eine verantwortungsvolle Begleitung der Kinder.Schülerinnen und Schüler Schülerinnen und Schüler werden zum Thema Internet geschult und an die kompetente und sichere Nutzung des World Wide Web herangeführt. Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Unterrichtsvorhaben erhalten die Schülerinnen und Schüler den „comPass“.
ComPassModul 1 – 3./4. Klasse Das Modul begleitet die ersten Eindrücke zu PC-Nutzung und Internet und widmet sich unter anderem den folgenden Schwerpunkten:Was ist das Internet und was kann ich da machen?Browser, Suchmaschine und KinderportaleDatenschutz und Umgang mit persönlichen DatenNickname, Passwort, E-MailModul 2 – 5./6. KlasseDas Modul vertieft die Kenntnisse aus Modul 1 und nimmt wichtige Angebote und Tipps rund ums Netz in den Blick:Nutzung von Suchmaschinen und GlaubwürdigkeitUrheberrechtWerbung im InternetCommunities und soziale NetzwerkeModul 3 – 7./8. KlasseDas Modul thematisiert vor allem die Chancen und Risiken des „Web 2.0“ und befasst sich unter anderem mit:Web 2.0: Wikis, Youtube, Flickr, etc.Chats, Instant Messenger: Skype, Twitter und Co.Selbstdarstellung und Persönlichkeitsschutz im NetzOnlinespiele und virtuelle WeltenModul 4 – 9. KlasseZu einem späteren Zeitpunkt sollen die Module 1-3 durch ein Peer-Medientrainer-
Programm abgerundet werden, in dem Jugendliche Jugendlichen helfen. Ein
Andocken an Angebote der offenen Jugendarbeit, z.B. im Rahmen einer JuLeiCa wäre
Ebenfalls wünschenswert.
Initiator und ProjektgruppenmitgliederPD Osnabrück Die Polizeidirektion Osnabrück ist Initiatorin dieses Projektes und zuständig für die Koordinierung der Polizeiarbeit in ihren nachgeordneten Bereichen. Einen wesentlichen Aufgabenbereich stellt hierbei die Präventionsarbeit dar.Niedersächsische Landesschulbehörde Die Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück, zuständig für die Schulaufsicht, berät und unterstützt die eigenverantwortlichen Schulen und Schulträger und sorgt für die Personalausstattung der rund 4.000 öffentlichen niedersächsischen Schulen.IP Institut für Internetpädagogik e.V. Der Verein „Institut für Internetpädagogik“ hat seinen Sitz in Osnabrück und wurde 2009 gegründet. Er arbeitet daran, die Medienkompetenz von Jugendlichen sowie Pädagoginnen und Pädagogen aus Schule und offener Jugendarbeit zu stärken und nimmt das Internet dabei als selbstverständlichen pädagogischen Betätigungsraum mit ebenso vielen Chancen wie Risiken wahr.Medienzentrum Osnabrück Das Medienzentrum Osnabrück ist als gemeinsame Einrichtung der Stadt und des Landkreises Osnabrück für die Koordinierung der audiovisuellen Ausstattung der Schulen verantwortlich.NLM Die Niedersächsische Landesmedienanstalt lizenziert private Radio- und Fernsehveranstalter und beaufsichtigt deren Programme, sorgt für die Einhaltung des Jugendschutzes im Internet und fördert den Bürgerfunk sowie medienpädagogische Vorhaben in eigener und fremder Trägerschaft.Multi-medial-mobil Das medienpädagogische Angebot der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Die multimediamobile der NLM bieten Fortbildungen zum medienpraktischen Umgang mit Multimedia in der Bildungsarbeit.
14.5 Unsere Hompage www.grundschule-ostenfelde.de
Mit unserer Visitenkarte im Internet, der Homepage, stellen wir uns als Schule mit einem besonderen Profil dar. Neben Informationen über die Schule findet man hier auch Angebote für Kinder und Eltern. Dazu gehört ein Terminplan, eine Linkliste für Kinder, Empfehlungen für Elternratgeber und für empfehlenswerte Multimedia-Programme für Kinder.
14.6. Systempflege und Wartung
Das Aufstellen der Computer, das Installieren der Hardware-Komponenten und das Aufspielen der Systemsoftware bei den neuen Computern geschieht in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Osnabrück. Ebenso übernimmt das Medienzentrum die Wartung der Computer.
.

14.7 Qualifizierung / Weiterbildung des Lehrpersonals an der Grundschule Ostenfelde
Alle Kolleginnen besitzen einen Computer mit Internetanschluss. Die Zeugnisse werden am PC geschrieben (Winzep-Programm). Viele Kolleginnen erstellen auch einen Teil ihrer Arbeitsmaterialien mit dem Computer.
Mehrere Fortbildungen wurden bereits gemeinsam besucht. Darüber hinaus soll die Weitergabe von Kenntnissen vor allem durch intensive innerschulische Kommunikation und durch kollegiale Hilfen geschehen. Die Teilnahme an praxisnahen Fortbildungs-Veranstaltungen soll immer wieder zur Erweiterung der Kenntnisse genutzt werden.
14.8 Planung für die Zukunft
Im kommenden Schuljahr werden die 3. und 4. Klassen am Medienkompetenztraining „WEB@TRAIN“ teilnehmen. Die vom Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining (I-GSK) in Bramsche durchgeführte Ausbildung hat zum Ziel, ein Bewusstsein für die Risiken der Neuen Medien zu vermitteln, die sich durch die Nutzung von sozialen Netzwerken, Cyber-Mobbing, Pädophilie im Netz aber auch aufgrund der Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten ergeben. Die aktuellen Themen und Erfahrungen der Kinder werden alltagsnah und zielgruppenorientiert kritisch betrachtet und analysiert. Die Teilnehmer sollen ein geschärftes Bewusstsein entwickeln und so eine prosoziale Mediennutzung erlernen. Im Rahmen des systemischen Ansatzes werden zusätzlich Fortbildungen für pädagogische Mitarbeiter und Informationsveranstaltungen für Eltern angeboten. Aktuelle Inhalte und Möglichkeiten der Medien werden unter den Gesichtspunkten wie Gesetzeslage, Datenschutz, ethische und moralische Normen beleuchtet und bewertet und positive Handlungsmöglichkeiten vorgestellt.
Ferner möchten wir die Möglichkeiten des Internets in allen Klassenräumen nutzen. Derzeit ist dies bereits in 2 Räumen möglich.
Vorgesehen ist außerdem die Anschaffung weiterer Lernsoftware und interaktiver Tafelbilder.



15. Konzept Arbeitssicherheit und Gesundheitsschut

Unsere Schule hat unter anderem die Aufgabe, der veränderten Lebenssituation der Kinder von heute Rechnung zu tragen.
Wir fühlen uns verpflichtet, bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, damit unsere Schüler ein Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheit entwickeln können.

15.1. Aufbau eines gesundheitsbewussten Verhaltens

15.1.1 Vermittlung kognitiver Inhalte
Folgende Projekte werden im Unterricht behandelt:
- Körperhygiene
- Zähne/Zahnhygiene
- Gesunde Ernährung
- Die fünf Sinne
- Junge und Mädchen sind verschieden - geschlechtliche Reifung (s. Projekt „Mein Körper
gehört mir“) - Mann und Frau – Schwangerschaft und Geburt
- Erste Hilfe
- Brandgefahr und Brandbekämpfung
- Kenntnis von Freizeiteinrichtungen im sportlichen Bereich

15.1.2 Aufbau eines differenzierten Körperbewusstseins
- Rhythmisierung des Schultages durch Wechsel von Spannung und Entspannung( Bewegte
Schule)
- Aufbau eines bewegungs- und haltungsbewussten Verhaltens (s. Projekt „Rückenschule“)
- Ergonomische Gestaltung des Lernraumes
- Bewegte Pausengestaltung
- Durchführung von Schulaktionen für ein bewegtes Leben (z.B.: Tanz mit Kerstin Albrecht)
- Bewegungsförderung und Gesundheitserziehung im und durch Schulsport

15.2. Maßnahmen zur Unfallverhütung

15.2.1 Sportunterricht
15.2.1.1 Allgemeine Maßnahmen zur Unfallverhütung an unserer Schule
- Herstellung eines sachlich bestimmten Ordnungsrahmens
- Methodisch gesicherte Unterrichtsplanung und -durchführung
- Sportgerechte Kleidung
- Sicherung der Geräte und Übungsstätten unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlich
vorgeschriebenen jährlichen Inspektion

15.2.1.2 Besondere Maßnahmen zur Unfallverhütung an unserer Schule
Geräteturnen:
- Lagerung, Transport, Auf-, Um- ,Abbau der Geräte in sachgemäßer Weise und bei klarer
Aufgabenstellung
- Richtiger Einsatz der Matten
- Lernen der Helfergriffe



Leichtathletik:
- Sportanlage auf besondere Gefahrenquellen absuchen (z.B. Glasscherben, Unebenheiten auf
der Aschbahn usw.)
- Sachgerechter Transport und Ablage von Hilfsgeräten
- Werfen grundsätzlich nicht in Gegenüberstellung
- Bei nassem Boden Rutschgefahr
- Erörterung der richtigen Belastungsfähigkeit (Pulsfrequenz)

Schwimmen (s. auch Grundsätze und Bestimmungen für den Schulsport):
- Lehrer darf Schwimmunterricht nur dann erteilen, wenn er die vorgeschriebene Ausbildung
nachweisen kann (regelmäßige Überprüfungen sind notwendig)
- Umfasst die Lerngruppe mehr als 15 Schüler, muss eine weitere geeignete Aufsichtsperson
eingesetzt werden.
- Vor Beginn und am Ende der Unterrichtsstunde ist die Klasse auf Vollzähligkeit zu
überprüfen.
- Es muss auf einen straffen Ordnungsrahmen geachtet werden.
- Schwimmunterricht nur in Schwimmkleidung
- Kopfsprünge/Startsprünge nur in sprungtiefes Wasser und nur nach expliziter Aufforderung
- Lehrer und Schüler sind nie gleichzeitig im Wasser
- Abgrenzung zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerteil muss deutlich sichtbar sein
- Erarbeitung der Baderegeln

15.2.1.3 Anleitung unserer Schüler zu einem sicherheitsbewussten Verhalten
Förderung der Selbstständigkeit
Übertragung von Teilaufgaben und Teilverantwortlichkeiten
Gespräche über Bewegungshandlungen
Aufbau eines entsprechenden Sachwissens

15.2.2 Werkraum
Für den Umgang mit Werkzeugen gelten die Regeln der Aufsichtspflicht in besonderem Maße. Unsere Schüler sollen:
-mögliche Unfallgefahren im Umgang mit Werkzeugen und Werkstoffen kennen
-in ihrer fach- und sachgerechten Handhabung unterwiesen werden und ihren Gebrauch üben-Werkzeuge pflegen

15.2.3 Schulgebäude und SchulhofIm Gebäude und auf dem Schulhof gelten für alle Kinder, die für unsere Schule festgelegten Schulregeln
Vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen ist die Aufsicht durch Lehrkräfte gewährleistet.
Besonderes Augenmerk verdient die Schülerbeförderung zum Schwimmbad. Hier ist besonders auf Ruhe und Ordnung im Bereich der Haltestelle zu achten.
15.2.4 Schulweg/Verkehr
15.2.4.1 Schulwegdienst:Schulweghelfer, d.h. Eltern, helfen den Schülern, die Lienener Str. zu überqueren. Der Übergang ist von Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 08.00 Uhr abgesichert. Die Schulweghelfer haben eine entsprechende Ausbildung durch die örtliche Verkehrswacht und die Polizei erfahren und sind sowohl mit Kleidung als auch mit sonstiger Ausrüstung( Kelle, Warndreieck, Blinklicht) zu erkennen.

15.2.4.2 Vermittlung kognitiver Inhalte
Folgende Unterrichtsinhalte werden im Laufe der Grundschulzeit an unserer Schule vermittelt:
- Mein Schulweg
- Richtiges Fußgängerverhalten
- Verkehrszeichen und andere Zeichen im Straßenverkehr
- Unübersichtliche Straßen, schlechtes Wetter, gesehen werden ist wichtig
- Vorbereitung auf die Radfahrprüfung unter Zuhilfenahme der Materialien der Deutschen
Verkehrswacht ( Übungsheft, Übungsbogen, Testbogen, Fahrradpass)

15.2.4.3 Praktische Umsetzung
- 1. Klasse: „Aktion gelbe Füße“ (Abgehen und Kennzeichnen der Gefahrenpunkte im
Schulumfeld - gemeinsam mit der Polizei, Austeilen von Verkehrswesten)
- 2. Klasse: Abnahme des Rollerführerscheins
- 3. Klasse: Abnahme der Fahrradprüfung mit:
- Überprüfung der Fahrräder auf Verkehrssicherheit
- Abnahme der praktischen Prüfung im realen Verkehr mit Hilfe der Polizei
und Eltern
- Abnahme der theoretischen Prüfung unter Zuhilfenahme der Materialien
der Deutschen Verkehrswacht (Heft zur Ausbildung, Übungsbogen,
Testbogen, Fahrradpass)
- 4. Klasse: „Busschule“ in Zusammenarbeit mit der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück
- verteilt über die ganze Grundschulzeit: Übungen zur Entwicklung psychomotorischer
Voraussetzungen wie allgemeine Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit
sowie Übungen zur Schulung des Gleichgewichts.

15.2.5 BrandgefahrIn jeder Klasse unserer Schule und in allen für die Schüler zugänglichen Räumen hängt ein Maßnahmenkatalog zum Verhalten bei Feueralarm. Dieser wird in regelmäßigen Abständen in jeder Klasse besprochen.
Unangekündigte Übungen werden mehrmals jährlich durchgeführt. Unser Hausmeister ist Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Glane und übernimmt die Durchführung und Koordination dieser Übungen.

15.3. Erstversorgung

15.3.1 Sachliche Voraussetzungen
15.3.1.1 FernmeldeanschlüsseIn zentraler Lage im Gebäude (Sekretariat/Lehrerzimmer/Besprechungsraum) befinden sich drei amtsberechtigte Fernmeldeanschlüsse.
In unmittelbarer Nähe sind Listen mit den Rufnummern der nächstgelegenen Arztpraxen,
des Krankenhauses, der Notrufnummern und der Taxizentrale verfügbar.
15.3.1.2 SanitätsraumIm Bereich der Sporthalle befindet sich zu ebener Erde ein Sanitätsraum, der mit einem Verbandkasten nach DIN 13 157 Typ C, einer Liege und einer Krankentrage ausgerüstet ist.
Auch ein Waschbecken ist vorhanden.
Im Lehrerzimmer, im Werkraum und in der Küche werden entsprechende Verbandskästen bereitgehalten.
Der Schwimmunterricht wird in einem öffentlichen Schwimmbad erteilt, so dass Rettungsgeräte vorhanden sind.



15.3.2 Personelle VoraussetzungenUnser Hausmeister ist als freiwilliger Feuerwehrmann als Ersthelfer ausgebildet und erfahren.
Eine Lehrkraft besitzt eine Krankenschwesterausbildung.
Die Sportlehrkräfte, die auch für den Schwimmunterricht verantwortlich sind, besuchen in zweijährigen Abständen den Basislehrgang „Erste Hilfe - Retten im Wasser – Wiederbeleben“, sofern er denn von der Landesschulbehörde angeboten wird.
Ein Erste Hilfe Kurs für das gesamte Kollegium ist für das Schuljahr 2012/2013 in Planung.


15.3.3 Maßnahmen nach Eintritt eines Unfalls
Die Erste Hilfe Maßnahmen richten sich nach der Art und Schwere der Verletzung.

15.3.3.1 Leichte VerletzungenPersonen mit leichten Verletzungen werden den in den Telefonlisten ausgewiesenen
Arztpraxen zugeführt.
Ein/e Schüler/in kann in diesem Fall mit einem Taxi oder einem Privatwagen, mit
oder ohne Begleitperson transportiert werden (Kosten übernimmt der Unfallversicherungsträger).
15.3.3.2 Schwere VerletzungenBei Verletzungen, die sachkundige Betreuung und einen besonderen Transport erfordern, geschieht dieser durch einen Rettungswagen.
In Zweifelsfällen wird grundsätzlich ein Arzt über die Art des Transportes entscheiden.
15.3.4 Unfälle dokumentierenBei allen Unfällen, bei denen ärztliche Behandlung in Anspruch genommen worden ist, ist eine Unfallanzeige an den zuständigen Unfallversicherungsträger zu senden.
Alle anderen Unfälle werden im Verbandbuch dokumentiert. Diese Aufzeichnungen werden
fünf Jahre aufbewahrt.

16. Integrationskonzept

16.1. Integration von körperlich behinderten Schülern

Unsere Schule ist behindertengerecht ausgestattet (Rampe im Eingangsbereich, Fahrstuhl, Behindertentoilette, entsprechendes Mobiliar und Material.Lehrkräfte vom Mobilen Dienst der Anne-Frank-Schule in Osnabrück mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung unterstützten das Kollegium im Umgang mit körperbehinderten Kindern. Sie nahmen an Elterngesprächen und Elternabenden teil oder hielten Vorträge mit pädagogischen Themenschwerpunkten, die vom Kollegium und unseren Eltern gewünscht werden.Der Mobile Dienst erfüllte auch in zeitlich begrenztem Umfang unterrichtliche Bildungsaufgaben, die sich aus der Lebenswirklichkeit und dem zukünftigen Leben der Kinder mit körperlichen Behinderungen ergeben, z.B. „über die Behinderung sprechen lernen“, „eigene Bedürfnisse angemessen formulieren lernen“, „erforderliche Hilfen angemessen erfragen lernen“, „eigene Hilfsmittel sachgerecht in der Schule benutzen lernen“, usw. (s. www.wolfgangkannenberg.de) Zwei Schülerinnen, die auf einen Rollstuhl angewiesen waren, besuchten insgesamt 8 Jahre unsere Grundschule.Im Schuljahr 2009/2010 wurde erstmals in der GS Ostenfelde eine Schülerin mit einem Down-Syndrom eingeschult. Sie wurde zusätzlich von einer Integrationshelferin und einer Förderschullehrerin der Montessori-Schule betreut.Im Schuljahr 2010/2011 wurde erstmals ein hörgeschädigter Schüler eingeschult. Er wird vom Mobilen Dienst des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte Osnabrück unterstützt.Der Ausgleich wird durch den folgenden Erlass geregelt. Sonderpädagogische Förderung, RdErl.d.MK v. 1.2.2005
I. 17 Nachteilsausgleich
Für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Beeinträchtigungen in der Sprache in der Motorik, in der Sinneswahrnehmung und mit umfänglichen physischen und sozialen Belastungen können die äußeren Bedingungen für mündliche, schriftliche und praktische Leistungsfeststellungen verändert werden.
Veränderungen können in qualitativer und quantitativer Form vorgenommen werden, insbesondere durchzusätzliche Bearbeitungszeit und zusätzliche Pausen,Verwendung spezieller Arbeitsmittel oder technischer Hilfsmittel,Personelle UnterstützungAlternative Präsentation von Aufgaben und ErgebnissenAlternative Leistungsnachweise, zum Beispiel mündlicher statt schriftlicher Leistungsnachweise,Unterrichtsorganisatorische VeränderungenIndividuelle Leistungsfeststellung in Einzelsituationen. Im Rahmen des regionalen Integrationskonzeptes (RIK) bekommt die Schule zurzeit 16 Förderschulstunden zugewiesen. Diese werden im Schuljahr 2012/13 auf 2 Förderschullehrkräfte aufgeteilt.Die Förderschullehrerinnen unterstützen die Klassen- bzw. Fachlehrer bei einer Diagnose möglicher Lernschwierigkeiten auch mit Hilfe wissenschaftlicher Tests. Darüber hinaus helfen sie Förderpläne sowie Lernziele für einzelne Kinder auszuarbeiten und unterstützen die Lehrer bei der Beratung der Eltern.
16.2 Integration von ausländischen Schülern

Ausländische Schüler erhalten im Unterricht hinreichend die Möglichkeit, über ihre Kultur, ihre Gebräuche und ihren Glauben zu berichten und ggf. Dinge aus ihrem Kulturkreis vorzustellen.

Ausländische Schüler mit Sprachschwierigkeiten werden mit einer interaktiven Förderdiagnostik „Online-Diagnose Grundschule“, Schroedel-Verlag, getestet.

17. Hausaufgabenkonzept

Hausaufgaben sollen den Unterricht ergänzen und den Lernprozess unserer Schüler unterstützen. Die Hausaufgaben erwachsen grundsätzlich aus den Unterrichtsthemen und sind in den Unterricht eingebunden. Hausaufgaben werden bei uns so gestellt, dass es den Schülern möglich ist, sie selbstständig zu erledigen. Es ist jedoch erwünscht, dass die Eltern die Hausaufgaben der Kinder nachschauen und den Kindern bei Fragen behilflich sind.
Die letzten 5 bis 10 Minuten (je nach Klassenstufe verschieden) jeder Stunde, in der Hausaufgaben aufgegeben werden, werden in der Regel dazu verwendet, die Durchführung der Hausaufgaben zu erläutern. Zu Beginn jeder Stunde werden die Hausaufgaben in der Regel eingesammelt oder laut für alle verglichen, um die Leistungen der Schüler zu würdigen und die Motivation der Schüler zu fördern. Am Ende des Schultages oder der einzelnen Stunden wird den Kindern Zeit eingeräumt, sich die Hausaufgaben in einem Oktavheft zu notieren. Die Hausaufgaben werden an einer bestimmten Stelle im Klassenraum übersichtlich nach Fächern geordnet angeschrieben (z.B. Wandtafel) und bleiben bis zum nächsten Tag stehen.Grundsätzlich werden in jeder Klassenstufe jeden Tag Hausaufgaben aufgegeben. Vom Freitag zum folgenden Montag gibt es in der Regel keine Hausaufgaben.

17.1 1./2. Schuljahr:
Im 1. und 2. Schuljahr dienen die Hausaufgaben in der Regel fast ausschließlich der Übung, Anwendung und Sicherung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und der fachspezifischen Techniken.
Hausaufgaben werden nach Erlasslage gegeben.
In Klasse 1 werden jeden Tag Hausaufgaben im Lesen, Schreiben und Rechnen aufgegeben.
In Klasse 2 werden jeden Tag Hausaufgaben in Deutsch (Lesen und Schreiben) und Mathematik aufgegeben. Zusätzlich kann es sein, dass Arbeitsblätter aus den anderen Fächern (z.B. Sachunterricht oder Religion) beendet werden sollen, dies sind kleinere Arbeiten, die in der Regel nicht bis zum nächsten Tag erledigt sein müssen.

17.2 3./4. Schuljahr:
Die Hausaufgaben im 3. und 4. Schuljahr dienen in der Regel der Übung, Anwendung und Sicherung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse.
In Klasse 3 und 4 werden jeden Tag Hausaufgaben in Deutsch, Lesen und Mathematik aufgegeben.
In einigen Fächern ist es jedoch möglich, dass die Kinder im Rahmen eines Themas selbstständig ein Kurzreferat vorbereiten, bzw. sich Informationen zu bestimmten Themenbereichen beschaffen oder Dinge mitbringen (z.B. Sachunterricht, Religion, Musik). Diese Art von Hausaufgaben bezieht sich meistens auf einen längeren Zeitraum.
Generell beziehen sich die Hausaufgaben hauptsächlich auf die Fächer Deutsch und Mathematik, auf die sich der Zeitaufwand gleichmäßig verteilen sollte.
Nicht erledigte Hausaufgaben werden nachgeholt. Der Umgang mit nicht erledigten Hausaufgaben ist so geregelt, dass bei mehrmaligem Auftreten die Eltern informiert werden. Verweis auf das Konzept Gewaltprävention.



18. Umweltbildungskonzept

18.1. Theoretische Grundlagen

Auf der Grundlage der Agenda 21, die auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet wurde, ist der Begriff „nachhaltige Entwicklung“, der seit den 80er Jahren bekannt ist, genauer definiert worden.
„Nachhaltige Entwicklung beschreibt ein umfassendes gesellschaftliches Modernisierungskonzept, das auf langfristige Sicherung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde zielt. Es verbindet weitsichtiges, intelligentes Wirtschaften mit einer schonenden Nutzung und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und den ethischen Ansprüchen von sozialer Gerechtigkeit und individuellem Wohlergehen.“
Um dieses Konzept zu verwirklichen, müssen Veränderungen in Einstellungen, Wahrnehmungs- und Denkweisen der Gesellschaft vollzogen werden. Hier setzen die Aufgaben von Bildung und Erziehung, d.h. Schule, an. Umweltbildung muss angesichts der globalen Herausforderung des Umweltschutzes und der Zukunftssicherung einen besonderen Stellenwert in den pädagogischen Diskussionen der Schule, in den Unterrichtsplanungen und in der Gestaltung des Schullebens haben.
Schule sollte die Schülerinnen und Schüler demnach an bestimmte Punkte heranführen, um sie für ein verantwortungsbewusstes Handeln zu sensibilisieren.
Umweltbildung umfasst neben dem Bereich der Gestaltungskompetenz die Bereiche der Naturbegegnung, der ethischen und politischen Bildung.

18.1.2 Umweltbildung im alltäglichen Schulleben

18.1.2.1 Naturbegegnung
Das Prinzip der Naturbegegnung ist an unserer Grundschule schon durch ihre räumliche Lage ein Grundprinzip. Die Grundschule Ostenfelde liegt am Ortsrand von Bad Iburg, direkt angrenzend an einen kleinen Wald und an einen landwirtschaftlich genutzten Acker (siehe Kapitel 1). Diese Nähe zur direkten Natur macht es möglich, einen großen Schulhof zu nutzen, der ein Wäldchen einschließt. Hier kommt es in der Pause des öfteren zu Begegnungen mit kleinen Lebewesen wie Igeln, Insekten, Mäusen, Schnecken, etc. Herabgefallene Blätter und Früchte sowie Steine oder Blüten beziehen die Kinder in ihre „Kaufladen-Spiele“ mit ein. Auch wird die Umgebung, so oft es möglich ist, für Unterrichtsgänge genutzt, die sich zumeist an sachkundliche Themen anlehnen.
Das Angebot einer „Natur-AG“ im Sommerhalbjahr, die sich mit Tieren und Pflanzen in der näheren Umgebung beschäftigt, zielt ebenfalls auf das Prinzip der Naturbegegnung ab.





18.1.2.2 Umgang mit natürlichen Ressourcen und Müll
Von Beginn an werden unsere Schüler auf Mülltrennung (Papier, gelber Sack, Restmüll, Batterien) und sinnvolle Energienutzung hingewiesen. So hoffen wir, unsere Schüler zu einem ökologisch sinnvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu erziehen. Unterstützt wird unsere Schule hier durch den Lernstandort der Noller Schlucht, die die Kinder z.B. durch Projekte wie Papierschöpfen oder der Herstellung von Musikinstrumenten aus Müll zu bewusstem ökologischen Denken anleitet.
Gewürdigt wurde dieses Engagement im Schuljahr 2010/11 durch die Verleihung des RWE-Klimaschutzpreises 2010.

18.1.2.3 Mobilitätskonzept
Nach Abschluss der Radfahrprüfung zu Beginn des 3. Schuljahres kommen die meisten Kinder selbstständig mit dem Fahrrad zur Schule, um unnötige Wege mit dem Auto zu vermeiden. Im 1. und 2. Schuljahr kommen viele Kinder zu Fuß zur Schule oder werden im PKW gebracht.
Kinder sind Verkehrsteilnehmer. Nicht nur als Mitfahrer in privaten Pkws und des öffentlichen Personennahverkehrs, sondern auch als aktive Fußgänger, Roller-, Fahrradfahrer, auf den Rollerskates oder dem Skateboard. Die angemessene Teilnahme an und in der mobilen Welt bedarf einer Vielzahl an Qualifikationen. Diese müssen vom Elternhaus und Schule vermittelt werden. Dabei versuchen wir, eine Kooperation der erzieherisch Wirkenden anzustreben.
Schulische Mobilitäts- und Verkehrserziehung leistet für uns einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung unserer Schüler. Sie ist Sicherheitserziehung, Sozialerziehung, Umwelterziehung und Gesundheitserziehung gleichermaßen.
Ziele der Mobilitäts- und Verkehrserziehung sind:Unseren Schülern sollen die Qualifikationen vermittelt werden, die sie für ein sicherheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr benötigen.Sie sollen selbst- und sicherheitsbewusst handeln können.Sie sollen motiviert und befähigt werden, Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen, zu vermeiden und zu beurteilen.Sie sollen lernen, sich im Straßenverkehr mitverantwortlich und rücksichtsvoll zu verhalten.Wie kein anderer Lernbereich, ist gerade die Verkehrserziehung von ihrem inhaltlichen Ansatz her als fachübergreifendes Lernfeld zu verstehen. Hier können alle Fachbereiche ihren Anteil zum Verständnis der Kinder für die Welt der Mobilität beitragen.
Weitere Arbeitsschwerpunkte sind:Verkehrserziehung (Klasse 1-4)Unterrichtsgänge (Klasse 1-4)Fahrradkontrolle durch die örtliche Polizei bei der Radfahrprüfung im 3. SchuljahrKooperation mit der örtlichen Polizei, z.B. Schulwegsicherung (gelbe Füße, Klasse 1)Außerschulische Lernorte, z.B. Feuerwehr, Polizei (Klasse 3-4)18.1.2.4 Gestaltung des Schulgeländes
Der Zusammenhalt zwischen Kindern, Lehrern, Eltern und außerschulischen Institutionen wurde bei der gemeinsamen Gestaltung der Außenanlagen deutlich. In den Jahren 2001/2002 wurde das ehemalige Lehrerhaus abgerissen und der Schulhof mit aktiver Hilfe der Elternschaft neu angelegt und gestaltet (z.B. Turngeräte, Kletterwand, …). Die Turnhallenwand wurde im Jahre 2006 durch die „Paletti-AG“ (Zusammenarbeit einer Kunstschule aus G.M.-Hütte) mit Elmar-Elefanten bemalt. Eine weitere Aufwertung des Schulgeländes ist im Mai 2006 durch die Katholische Landjugend Glane geschehen, die im Rahmen eines Wettbewerbs den Schulhof verschönert hat. Der Bolzplatz wurde in Zusammenarbeit mit dem Schulelternrat, dem Förderverein und dem Ostenfelder Bergverein 2004 neu gestaltet und zwei neue Tore wurden angeschafft. Im Jahr 2008 wurde der Bolzplatz nochmals erneuert. Die Firma Boymann (Sponsor unserer Schule) hat eine Drainage verlegt und neuen Rasen eingesät. Am 12.04.08 fand die Bolzplatzeinweihung mit Fußballturnier und Sponsorenlauf statt. Im Mai 2011 organisierte die Landjugend Glane am Tag der Ehrenamtlichen einen „Verschönerungstag“ für den Schulhof.
Viele Eltern haben außerdem in der Vergangenheit beim Streichen der Klassenräume geholfen.

18.1.3 Umweltbildung im Unterricht
Neben anderen Fächern ist es in besonderer Weise der Sachunterricht, der zur Umweltbildung unserer Schüler beiträgt. Die im Kerncurriculum für den Sachunterricht beschriebenen Kompetenzbereiche Zeit und Geschichte, Gesellschaft und Politik, Raum, Natur und Technik decken sich mit den Grundpfeilern der Umweltbildung (genaues Themenspektrum siehe Stoffverteilungsplan Sachunterricht).
In unserer Schule versuchen wir, nahezu jedes Thema des Sachunterrichts mit außerschulischen Angeboten zu vernetzen, um den direkten Bezug zur Umwelt herzustellen.
Es folgt eine tabellarische Aufstellung der Themen – nach Schuljahren gegliedert -, mit denen außerschulische Lernorte, öffentliche und private Institutionen, verknüpft sind:

Thema des Sachunterrichts  Verknüpfung mit außerschulischenLernorten /Institutionen 
1. Schuljahr   
Wir kaufen ein  Einkaufsaufträge im Supermarkt ausführen 
Hilfen zur Orientierung im Straßenverkehr  Aktion "Gelbe Füße" von der Verkehrswacht 
Wir halten und pflegen Pflanzen  Neue Pflanzen durch Ableger aufziehen 
  Obst sammeln, Obstsalat zubereiten, Apfelsaft 
Wir lernen Tiere kennen  Ausflug zum Bauernhof (evtl. zu einem Kind aus der Klasse) 
  Zoobesuch Osnabrück im 1. und 2. Schuljahr 
2. Schuljahr   
Mensch und heimatlicher Lebensraum  Unterrichtsgang (Schulweg von Mitschülern erkunden) 
Müllabfall und Müllbeseitigung  Verknüpfung mit dem Thema Regenwurm und Musikinstrumente aus WertstoffenProjekt mit der Noller Schlucht 
Polizeibeamte und Schülerlotsen helfen  Sicherer Umgang im Straßenverkehr 
   
   
3. Schuljahr   
Unser Wohnort  Unterrichtsgang durch den Ort: Besichtigung von Schloss und Rathaus 
Wasser  Unterrichtsgang zur Kläranlage / Wasserwerk 
Sexualerziehung  Mitarbeiter der theaterpädagogischen Werkstatt aus Osnabrück kommen in die Schule 
Radfahrprüfung  Radfahrtraining auf dem Schulhof und in der Siedlung, Prüfung unter Aufsicht der Verkehrswacht und Polizei  
Getreide  Industriemuseum / Brötchen backen 
Müllabfall und Müllbeseitigung  Verknüpfung mit dem Thema Regenwurm:Projekt mit dem Lernstandort der Noller Schlucht 
4. Schuljahr   
Wir informieren uns  Büchereibesuch, Internetznutzung im Computerraum der Schule 
Unfälle vermeiden bei Unfällen richtig handeln  Erste-Hilfe-Kurs  
Wald  Jäger kommt in die Schule / Walderlebnisspiele 
Umgang mit Geld  Taschengeldprojekt 
Weitere Projekte zur Umweltbildung  Fahrt zur Noller Schlucht (Dissen) 
  Inliner-Führerschein 
  Fahrt zur Nackten Mühle (OS-Haste) 
  Roller-Führerschein 

19. Förder- und Forderkonzept

19.1 Allgemeine Grundsätze„Der Unterschiedlichkeit von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihrer Begabungen und Neigungen und ihres Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens ist durch ein differenziertes Lernangebot und durch Binnendifferenzierten Unterricht Rechnung zu tragen.“
(aus: Die Arbeit in der Grundschule, Erlass des MK vom 3.2.2004)

In unserem Förderunterricht sehen wir die Aufgabe, Lernschwierigkeiten und Lernlücken auszugleichen. Unsere Schüler sollen auf einer sicheren Basis weiterlernen können und den Spaß am Lernen nicht verlieren.
Der Förderunterricht soll aber auch durch erweiterte Lernangebote und Aufgaben die Weiterentwicklung besonderer Begabungen unterstützen.
Unser Förder- und Forderkonzept soll demnach allen Schülern zugute kommen.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist es notwendig, dass wir die individuellen Stärken und Schwächen unserer Kinder genau kennen.
Aus diesem Grund geht der Förderung eine eingehende Diagnostik voraus.
19.2 Diagnostik

Genau zu wissen, wo die Stärken und Schwächen unserer Kinder liegen, ist die Grundlage für zielgenaues Fördern.

Eine Möglichkeit der Diagnose ist die individuelle, zielgerichtete Beobachtung der Kinder im Unterricht. Um ihren Entwicklungsstand festzustellen, ermitteln wir ihre Lernvoraussetzungen und ihren aktuellen Lern- und Leistungsstand.

Die Diagnose zur Einschulung erfolgt an Hand einer Lernstandserhebung basierend auf unseren Unterrichtswerken.

Im Bereich Rechtschreiben und Mathematik findet die Diagnose durch die Online-Diagnose Grundschule, Schroedel-Verlag, statt. Die Online-Diagnose ermittelt die Leistungsstände unserer Schüler/innen. Anhand der automatischen, auf den Bildungsstandards basierenden Diagnose erstellt dieses System eine individuelle Fördermappe für jedes Kind. Diese enthält Arbeitsblätter, die auf den jeweiligen Förder-/ oder Forderbedarf zugeschnitten sind.
In Anlehnung an die Bildungsstandards sind die Kompetenzen in folgende Bereiche gegliedert:
Deutsch:richtig schreibenSprache untersuchenLesen und verstehen Zuhören und verstehen
Mathematik:Zahlen und OperationenRaum und FormMuster und StrukturenGrößen und MessenDaten, Häufigkeit und WahrscheinlichkeitBei Kindern mit besonderen Auffälligkeiten (beispielsweise motorische Störungen, Wahrnehmungsstörungen, etc) wird der mobile Dienst der Anne-Frank-Schule als Diagnoseinstrument wirksam.

19.3 Förderung

Sobald die Analyse der Stärken und Schwächen eines Kindes erfolgt ist, beginnt eine gezielte, individuelle Förderung bzw. Forderung.
Unsere Förder-/Fordermaßnahmen:

Differenzierung im UnterrichtFörderstunden Deutsch / Mathematik innerhalb des KlassenverbandesDoppelbesetzungen (wenn die Möglichkeit besteht)Leseförderung mit „Antolin“Mathematikförderung „Zorro“Individuelle Förderung durch elektronische Medien (Klassenraum und PC-Raum)Förderung durch Elternbeteiligung („Lese- und Matheeltern“)Sprachförderung vor der Einschulung (siehe Kapitel 10.5)Projekt Begabtenförderung in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Bad Iburg:Besonders leistungsstarke Viertklässler nehmen gemeinsam mit anderen Grundschülern der Umgebung und Fünftklässlern des Gymnasiums an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teil (z.B. Chinesisch, italienisch, Naturwissenschaften, Theater).Förderung am Nachmittag:Kinder mit Schwächen in den Bereichen Deutsch und Mathematik werden durch ehrenamtliche Kräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen gefördert. Die Inhalte werden mit den Fachlehrerinnen abgestimmt.Förderung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf und schwierigen sozialen Hintergründen:Der Teilnehmerkreis wird in enger Zusammenarbeit zwischen der Schulleitung und dem Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück festgelegt.



19.4 FörderplanIn einem Förderplan dokumentieren wir die Lernentwicklung des zu fördernden Kindes. Die Förderpläne werden gemeinsam mit den Zeugnissen aufbewahrt und nach der Grundschulzeit an die weiterführenden Schulen übergeben. Dort werden sie weitergeführt.
19.5 SprachfördermaßnahmenDie Grundschule Ostenfelde bietet in Kooperation mit dem Kindergarten St. Hildegard Sprachfördermaßnahmen an. Dazu werden die zu fördernden Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Grundschule durch eine ausgebildete Lehrkraft der Grundschule in einer Kleingruppe gefördert.
Diese Förderung findet in der Regel in den Räumen unserer Schule statt.
Inhaltlich stehen Wortschatzarbeit und Grammatikübungen im Vordergrund, wobei die individuellen Schwächen der Kinder gezielt gefördert werden. Durch eine abwechslungsreiche und altersgemäße Gestaltung der Stunden wird sowohl der passive als auch der aktive Wortschatz der Kinder erweitert und das Aufgabenverständnis trainiert. Diese vorschulische Sprachförderung dient zum Aufgreifen von Inhalten aus der täglichen Lebenswirklichkeit der Kinder, sowie zur Thematisierung von Inhalten, die für die spätere schulische Arbeit bedeutsam sind.
Mit spielerischen Elementen wie Sprechversen und Liedern, Bildkarten, Figuren aber auch Realien werden Gesprächsanlässe geschaffen, sowie durch Bücher und Geschichten das Interesse der Kinder an neuen Inhalten geweckt.

























































































20. Individuelle Lernentwicklung

Vor der Schule erfolgen Informationen zur Lernausgangslage durch das Gespräch bei der Schulanmeldung, Gespräche mit dem Kindergarten, Beobachtungen am Kennenlernnachmittag, am Schnuppernachmittag oder evt. Informationen durch die Sprachförderung oder durch das Gesundheitsamt.
Mit Hilfe von Lernbeobachtung und Lernstandserhebungen ermitteln wir zu Beginn und während des Schuljahres die individuelle Lernentwicklung. Sie muss im Unterricht ständig von der Lehrkraft beobachtet werden, um dem Kind gezielt Hilfen geben zu können. Die Buchstabenkenntnis kann z.B. auch überprüft werden mit dem Anlautkreis, der Lesekartei oder den Leseheften zur Fibel.
Lernstandserhebungen (Schreibkontrollen, Lesekontrollen und Mathematiktests) werden passend zu den Lehrwerken im Unterricht eingesetzt. Sie dienen auch als Grundlage für den Förder- und Forderunterricht. Während des Schuljahres erfolgt kontinuierlich eine Weitergabe von Informationen zwischen den Lehrkräften einer Klasse.

Die Lehrkräfte sammeln die Lernstandserhebungen für ihre Klasse. Die Klassenlehrer/in fasst die Beobachtungen zur individuellen Lernentwicklung auf einem Förderplan zusammen. Die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung (LeNi) wird an den weiterführenden Schulen fortgeführt.





21. Konzept zur Beschwerderegelung

Beschwerden sind willkommen! Sie sind ein früher Indikator, um Probleme zu erkennen.

Folgende Beschwerdewege sind festgelegt worden:

Bei Beschwerden von Eltern werden die Klassenlehrer und die Klassenelternschaft informiert, dann (sollte es zu keiner Einigung kommen) die Schulelternschaft und die Schulleitung und zum Schluss die Landesschulbehörde. Bei Beschwerden von Lehrern wird der Personalrat informiert, dann (sollte es zu keiner Einigung kommen) die Schulleitung und dann die Landesschulbehörde. Bei Beschwerden von Schülern werden die Klassensprecher und die Klassenlehrer informiert und dann (sollte es zu keiner Einigung kommen) Klassenelternschaft, Schulleitung, Schulelternschaft, Schulaufsicht. Schulleitung und Schulelternrat informieren sich gegenseitig über eingehende Beschwerden und die Bearbeitung. Beschwerden werden in der Regel in mündlicher Form ausgedrückt und bearbeitet.





22. Konzept Gewaltprävention – Gewaltfrei lernen Grundschule Ostenfelde

1. Die „gute gesunde“ SchuleSoziales LernenSoziales KlimaSchülerinnen und Schüler fördernLehrerinnen und Lehrer stärkenEltern unterstützenFaustlos / Kindergarten Sankt HildegardLubo / (früher Emo / 1. KlasseKlassenregeln / ab 1. KlasseKlassensprecherwahl / ab 2. KlasseSchulregelnMein Körper gehört mir / 3./4. KlasseGewaltprävention / 3./4. KlasseKlassenrat / in allen KlassenVereinbarung bei Nichteinhaltung von Regeln
1a. FaustlosEin Programm für den Kindergarten zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
1b. LuboEin Programm für die Schuleingangsphase zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen
1c. KlassenregelnZu Beginn des 1. Schuljahres stellen die Schüler/Schülerinnen Regeln auf, um den Umgang untereinander und miteinander konfliktfrei zu gestalten. Die Regeln werden im Laufe der Schuljahre erweitert.
1d. SchulregelnDer verantwortungsvolle Umgang der Schüler/Schülerinnen wird durch gemeinsam vereinbarte Schulregeln geregelt.
1e. KlassensprecherwahlZu Beginn des 2. oder 3. Schuljahres wählt die Klassengemeinschaft einen Klassensprecher.Die Wahl wird in einer Unterrichtseinheit vorbereitet.
1f. Mein Körper gehört mirIn der 3. bzw. in der 4. Klasse kommen Schauspieler der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in die Schule, um mit den Kindern ein Körpergefühl zu entwickeln.JA / NEIN Gefühl
1g. GewaltpräventionIn Zusammenarbeit mit der Polizei werden Situationen nachgespielt und besprochen, um Konflikte zu vermeiden.

1h. KlassenratDer Klassenrat trifft sich einmal in der Woche.Alle Probleme, die im Verlauf der Woche auftreten, werden in das Klassenbuch geschrieben.Da alle Klassen den Klassenrat an einem identischen Termin abhalten, können auch Probleme unter den Klassen geregelt werden.Sollten keine Probleme vorliegen, wird z.B. „Heißer Stuhl“ oder „Warme Dusche“ gespielt!
1i. Vereinbarung bei Nichteinhaltung der RegelnLehrerinnen / LehrerBetreuungskräftePädagogische MitarbeiterAG-LeiterHalten sich an diese Vereinbarung
1j. In allen Bereichen hat diese Vereinbarung GültigkeitUnterrichtPausenBetreuungMittagessenArbeitsgemeinschaftenKlassenfahrten, Wanderungen, usw.















23. Konzept/ "Offene Ganztagsschule"

Schule ist der Ort, an dem Kinder regelmäßig, fast täglich, ohne sich verabreden zu müssen, in einem verlässlichen und geschützten Rahmen mit anderen Kindern zusammenkommen können. Schule müssen wir als zweiten Lebensmittelpunkt von Kindern so gestalten, dass Kinder hier nicht nur kognitiv lernen, sondern sich auch sozial, emotional und körperlich gesund weiter entwickeln können.

23.1. Ausgangssituation

23.1.1 Allgemeine Angaben
Die Grundschule Ostenfelde ist eine von 3 Grundschulen in Bad Iburg. Sie ist zweizügig und eine Gemeinschaftsschule für Schüler/innen aller Bekenntnisse.
Der Zugang zur Schule ist behindertengerecht. Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können über einen Fahrstuhl ihren Klassenraum erreichen.

23.1.2 Schulstandort/Schulanlage
Die Grundschule Ostenfelde liegt am Stadtrand von Bad Iburg, im Ortsteil Ostenfelde „Am Hakentempel 21“.
Im Gebäude befinden sich:8 Klassenräume, ausgestattet mit je 1 Leseecke, mindestens 2 Computerarbeitsplätzen, Tafel, Eigentumsregalen, 1 Bücherregal für die Klassenbücherei, Pult, Schülerarbeitstischen und Stühlen, sowie einer Kiste für Pausenspielzeugdavon 2 Klassenräume mit interaktiven Boards und Internetzugang1 Pausenhalle1 Lehrerzimmer1 Rektorat einschließlich Sekretariat1 Elternsprechzimmer1 Lehrmittelraum mit Kopierer1 Werkraum1 Küche mit 3 Kochfeldern, 2 Backöfen, 1 Spüle, 1 Geschirrspüler und 1 Kühlschrank1 Speiseraum1 Gruppenraum, mit diversen Spiel- und Bastelmaterial1 Computerraum mit 10 Arbeitsplätzen1 Turnhalle
An das Schulgebäude schließt sich ein großer Schulhof an, der in folgende Bereiche aufgeteilt ist:asphaltierte Spielfläche zum Seilspringen, für Hüpfspiele und zum Schach- und Mühle spielenWiese mit Sandbereich, Klettermöglichkeiten, Volleyballnetz, Schaukel und einem grünen KlassenzimmerSpielwiese mit 1 Klettergerüst, 1 Kletterwand und 1 Rutschekleines Waldstück, ebenfalls mit einem grünen Klassenzimmerein Bolzplatz mit Weitsprunggrube und Aschebahn





23.1.3 Räumliches und soziales Umfeld
Das Gelände der GS Ostenfelde wird im Süden durch ein Buchenwäldchen und Felder begrenzt. An die andere Seite schließen Neubaugebiete mit Einfamilien- bzw. kleineren Mehrfamilienhäusern an.
In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Kindergarten St. Hildegard. Mit ihm besteht ein Kooperationsvertrag.
Die Sozialstruktur im Schulbezirk ist weitgehend einheitlich. Nur einzelne Kinder haben einen anderen kulturellen oder religiösen Hintergrund.
Die Identifikation seitens der Kinder und ihrer Eltern mit der GS Ostenfelde ist groß, weil sehr oft schon mehrere Generationen einer Familie die Ostenfelder Schule besucht haben.
Diese Verbundenheit zeigt sich auch in der intensiven Arbeit des Fördervereins.

23.1.4 Bisherige Arbeit
Seit dem 1. August 2002 ist die GS Ostenfelde verlässlich. Das bedeutet, dass für alle Schüler/innen eine Betreuung über 5 Zeitstunden (8.00 bis 13.00 Uhr) gewährleistet ist. Während die Kinder der 3./4. Klassen bis 13.00 Uhr regulär Unterricht haben, ist es den Kindern der 1./2. Klassen freigestellt, schon nach der 4. Stunde nach Hause zu gehen oder bis 13.00 Uhr an der Randstundenbetreuung teilzunehmen.
Im Schuljahr 2005/2006 konnte ein Betreuungsangebot aufgrund von Überhangstunden an 3 Tagen (Mo. bis Mi.) von 13.00 bis 15.00 Uhr angeboten werden. Es wurde in dieser Zeit ein Mittagessen und ein Förder-/Forderunterricht mit Hausaufgabenbetreuung angeboten.
Im Schuljahr 2006/2007 war diese Betreuung nur noch an 2 Tagen möglich (Mo. und Di.).
Seit dem 01.08.2009 ist die Grundschule Ostenfelde eine offene Ganztagsschule mit einem Betreuungsangebot von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr bzw. 16:00 Uhr.
Parallel dazu ist eine weitere Lern- und Freizeitgruppe bis 16.00 Uhr eingerichtet worden, die max. 5 Kinder umfassen sollte. Es handelt sich hierbei um Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und/oder sozialen Problemen. Diese Gruppe wird vom Landkreis Osnabrück und dem Jugendamt Osnabrück gemeinsam getragen. Der Teilnehmerkreis wird in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Klassenlehrer/in und dem Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück festgelegt.

23.2. Zeitliche Konzeption
Die Grundschule Ostenfelde bietet ein Betreuungsangebot von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr von Montag bis Donnerstag an. Am Freitag endet die Betreuung um 13.00 Uhr. Diese Betreuung gliedert sich in folgende Zeiten:

23.2.1 Betreuung vor 8.00 Uhr
Die Schule ist ab 7.30 Uhr geöffnet. Die Kinder können in ihre Klassenräume gehen und sich individuell beschäftigen. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Durch diese „offene Eingangsphase“ wird ein ruhiger und individueller Unterrichtsbeginn ermöglicht. Die Aufsicht ist gewährleistet.
Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in den eigenen Klassen, z.B. mit Freiarbeitsmaterialien zu beschäftigen, am Tages- oder Wochenplan zu arbeiten, angefangene Arbeiten fortzuführen, zu spielen, Gespräche zu führen oder zu lesen.

23.2.2 Betreuung bis 13.00 Uhr
Der Unterricht für die Klassen 1 und 2 endet um 11.40 Uhr, außer dienstags um 13.00 Uhr (Arbeitsgemeinschaften für alle Klassen). Für die Kinder der 1. und 2. Klassen besteht die Möglichkeit an allen anderen Tagen schon nach der 4. Stunde nach Hause zu gehen. Sie können aber auch die Spielpause von 11.40 bis 12.05 Uhr nutzen und dann an der Betreuung bis 13.00 Uhr teilnehmen, die von pädagogischen Mitarbeiterinnen gestaltet wird.
Drei pädagogische Mitarbeiterinnen teilen sich mit unterschiedlichen Stundenverträgen die Betreuungszeiten von Montag bis Freitag auf. Jeweils eine Mitarbeiterin ist für die Kinder der 1. Klasse und eine Mitarbeiterin für die Kinder der 2. Klasse zuständig. In der Regel nehmen pro Tag insgesamt 20 Kinder an der Betreuung bis 13.00 Uhr teil. Die Hälfte der Zeit ist für die Anfertigung der Hausaufgaben bzw. für Stillarbeiten gedacht. Dieses Konzept ist von der Elternschaft unserer Schule so gewünscht worden und soll auch so weitergeführt werden. Anschließend bieten die Mitarbeiterinnen verschiedene Spiele und Unternehmungen an. Daran schließt sich ein Mittagessen und ein Betreuungsangebot bis 15.00 Uhr bzw. 16.00 Uhr an.

23.2.3 Betreuung bis 15.00 Uhr
Um 13.00 Uhr wird ein warmes Mittagessen angeboten. Daran schließt sich eine freie Spielphase an, die je nach Wetter im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände oder in der Turnhalle stattfindet. Von 14.00 bis 15.00 Uhr können die Kinder selbstständig ihre Hausaufgaben erledigen und werden betreut, falls Fragen oder Probleme auftauchen. Gleichzeit gibt es ein Angebot an Arbeitsgemeinschaften. Einzelne Kinder werden differenziert gefördert oder gefordert. Dafür stehen drei Klassenräume zur Verfügung. Kinder, die mit ihren Hausaufgaben fertig sind, haben die Möglichkeit, im benachbarten Betreuungsraum zu lesen, Spiele zu spielen, zu malen oder den PC zu benutzen.
Ob beim gemeinsamen Erledigen der Hausaufgaben, beim Spiel oder beim Mittagessen werden die Kinder von allen Betreuerinnen an fest vereinbarte Regeln gewöhnt und können sie nach kurzer Zeit einhalten.

23.2.4 Betreuung bis 16.00 Uhr
In Absprache mit dem Sozialamt ist für eine besondere Zielgruppe von Kindern die Betreuung bis 16.00 Uhr gedacht. In der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr halten Mitarbeiterinnen für diese Kinder Angebote bereit, die besonders soziale und emotionale Fähigkeiten fördern.

23.2.5 Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern
Die GS Ostenfelde arbeitet mit verschiedenen außerschulischen Partnern zusammen. So gibt es eine Kooperation mit der Kreismusikschule (Streicherklasse), dem Sportverein TUS Glane und dem Lernstandort Noller Schlucht. Ferner werden Angebote wie Schach, Kochen, Theater von Eltern, bzw. ehrenamtlichen Mitarbeitern angeboten.

23.2.6 Ferienzeiten
Außerhalb der schulischen Betreuungszeiten und in den Ferien können Eltern ihre Kinder in Bad Iburg betreuen lassen.
Für diese Angebote ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Iburg zuständig.

23.2.7 Mittagessen
Das warme Mittagessen wird von der Firma Meyer Menü jeden Tag von Montag bis Donnerstag frisch angeliefert. Kinder, die dieses Angebot nicht nutzen, bringen Essen von zu Hause mit. Diese Mahlzeit am Mittag wird von allen Kindern gemeinsam eingenommen und von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen begleitet. Die Kinder haben dabei die Aufgaben, den Tisch zu decken, Getränke zu verteilen, den Tisch wieder abzuräumen und abzuwischen, sowie den Speiseraum zu fegen. Das Essen wird von der Lehrkraft, der pädagogischen Mitarbeiterin oder der Mitarbeiterin der Stadt Bad Iburg ausgegeben. Das warme Mittagessen kostet pro Tag 3,00 €. Für Kinder, die an der Gruppe bis 16.00 Uhr teilnehmen, übernimmt der Landkreis die Kosten für das Mittagessen.

23.3. Personelle Konzeption
Lehrkräfte unserer Schule unterrichten in den einzelnen Jahrgangsstufen in der Regel parallel. Die Zusammenarbeit im Unterricht soll im Nachmittagsbereich fortgesetzt und nach Möglichkeit intensiviert werden. Die fachlichen Schwerpunkte und die unterschiedlichen Arbeitszeiten (Teilzeit/Vollzeit) sind zu bedenken.
Sehr wichtig wäre darüber hinaus ein Mitwirkungsrecht der Schule bei evtl. Neueinstellungen bzw. Abordnungen / Versetzungen von Lehrkräften. Neue Kolleginnen/Kollegen müssten bereit sein, das pädagogische Konzept der Schule mit zu tragen.

23.3.1 Personalbedarf
Gemäß Erl. des MK vom 16.03.2004 „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“, wird für die Klassen 3 und 4 folgendes beantragt:
2,5 Std. x 4 = 10 Std.
Der Mehrbedarf erstreckt sich auf 10 zusätzliche Lehrerstunden.

23.3.2 Personelle Versorgung – Stand August 2011Zurzeit arbeiten an unserer Schule 10 Lehrkräfte.1 pädagogische Mitarbeiterin für Vertretungsunterricht1 Referendarin
Darüber hinaus arbeiten an der Grundschule Ostenfelde:6 pädagogische Mitarbeiterinnen im Rahmen der Verlässlichen Grundschule und der offenen Ganztagsschule
23.4. Räumliche Konzeption
Die GS Ostenfelde besteht aus einem Altbau, der 1956 an dieser Stelle errichtet wurde. Im Jahr 1996 kam ein Anbau hinzu.
Die Lernräume sind so zugeschnitten, ausgestattet und möbliert, dass sie den Qualitätsmaßstäben für eine gesundheits- und kommunikationsfördernde Lernraumgestaltung entsprechen.

Altbau   
Raumbezeichnung  Nutzung 
4 Klassenräume (Räume 2,4,7,8)  Unterricht, Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung, Klassenbücherei 
Lehrerzimmer (Raum 6)  Aufenthaltsraum, Konferenzen, Lehrmittelbiliothek 
Schulleiterzimmer / Sekretariat (Raum 5)  Verwaltung 
Besprechungszimmer (Raum 1)  Elterngespräche 
Raum für Arbeitsmittel (Raum 3)  Raum für Unterrichtsmaterialien,Kopierer, Papier, Schülerbücher,Fachbücher, Lektüren, Musikinstrumente, etc. 
Toiletten  Mädchentoiletten, Jungentoiletten,Lehrertoilette, Behindertentoilette 
   
Neubau   
2 Klassenräume im Obergeschoss(Räume 10 und 11)2 Klassenräume im Untergeschoss(Räume 13 und 14)  Unterricht, Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung, Klassenbücherei 
Gruppenraum (Raum 12)  Raum für differenzierten Unterricht und offene Unterrichtsangebote, Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung 
Computerraum (Raum 9)  Raum mit 10 vernetzten, internetfähigen Schülercomputern und einem Lehrer-PC, die im Vor- und Nachmittagsbereich genutzt werden können. 
Aula (mit kleiner Bühne)  Schul- und Elternversammlungen, Feste,Vorführungen, Vorträge, Fortbildungen, Informationsabende 
   
Dachboden  Lagerraum 
   
Keller   
Werkraum  Raum für den Werkunterricht, Aufbewahrung von Werkzeugen und Unterrichtsmaterialien wie Tonpapier, etc. 
Küche  Kochen im Unterricht, Ausgabe des Mittagessens 
Speiseraum  Gemeinsames Einnehmen der Mahlzeiten 
Fahrradkeller  Lagerraum 
Durchgang zum Neubau  Aufbewahrung für Theaterrequisiten 
Heizungsraum   
Abstellraum   
Turnhalle  Sportunterricht, Vereinssport, größere Schulveranstaltungen 
2 Umkleideräume   
Erste-Hilfe-Raum   
Abstellraum   
Toiletten   
   
Schulhof  oberer Schulhof mit Bolzplatz, Wald, Rutsche, Kletterwand- und Gerätenunterer Schulhof mit Asphaltfläche für Radfahrtraining und Hüpfspiele, Schach- und Mühlefeld, Sandplatz mit Volleyballfeld, Balancierbalken, Klettergerüst und Schaukel  
   
"Grünes" Klassenzimmer  Sitzmöglichkeiten für Gruppen im Freien auf dem oberen und unteren Schulhof 

23.5 Konzept Visionen
Die Grundschule Ostenfelde möchte das Konzept der offenen Ganztagsschule weiterführen. Dieses Konzept, die Verzahnung von Vormittag- und Nachmittagsbereich hat sich in der Vergangenheit sehr bewährt.



24. Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Referendare

Für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und Referendare sind folgende Themen vorgesehen, die besprochen werden:

Elterngespräche
Elternsprechtage
Elternversammlungen
Fortbildungen
Hospitationsringe
Information über Hausaufgaben / Gewichtung mdl./schriftl. Leistungen
Infos über das Umfeld der Schule
Infos über die Geschichte der Schule
Führen der Klassenbücher
Kontrolle der Klassenarbeiten
Klassen und Kursfahrten
Kollegen (Adressenliste) / Beschäftigte an der Ganztagsschule
Kopieren /Einführung in den Kopierer
Krankmeldungen
Medien, Materialien
Personaljahresgespräche
Raumplan
Regelmäßige Hospitationen durch die Schulleitung
Schlüssel
Schullehrpläne / bzw. Kerncurricula
Schulveranstaltungen (Theater- und Kinobesuch, etc)
Terminkalender / Jahresplan
Unterrichtszeiten
Wichtige Veranstaltungen













































HOCHBEGABTENVERBUND IM SÜDLICHEN LANDKREIS OSNABRÜCK
KOV OS-Land IV












Inhalt

1 Merkmale des Konzepts

2

Stand der Gespräche mit den Kooperationsschulen
3

Bisherige Erfahrungen mit der Begabtenförderung

3.1

Grundschulen
3.1.1 Grundschulen und Kindergärten
3.1.2 Die Grundschulen des Verbundes

3.2 Gymnasium Bad Iburg
4

Der Kooperationsverbund
5

Konzept des Kooperationsverbundes
5.1 Ziele

5.2 Diagnose besonderer Begabungen

5.3 Grundschule und Kindergärten

5.3.1 Programme
5.3.1.1 Enrichment Programme
5.3.1.1.1 Enrichment Programme innerschulisch
5.3.1.1.2 Enrichment Programme außerschulisch
5.3.1.3 Pull out Programme
5.3.1.4 Weiterentwicklungen des Unterrichts
5.3.2 Binnendifferenzierung
5.3.3 Verkürzung der Schulzeit
5.4 Gymnasium

5.5 Transfer

5.5.1 Externer Transfer
5.5.2 Interner Transfer
6 Die Kooperation
7 Evaluation und Dokumentation
8 Ansprechpartner
9 Förderkette des KOV OS-Land IV





Kooperationsverbund HochbegabtenförderungGemeinsamer Antrag der Grundschulen des südlichen Landkreises Osnabrück und des Gymnasiums Bad Iburg (2009)
Hochbegabung ist ein komplexes Phänomen, das sehr unterschiedlich zum Ausdruck kommen kann und nicht einfach zu bestimmen ist. Von intellektueller Hochbegabung spricht man, wenn das abstrakt-logische Denken besonders ausgeprägt ist. Aber es gibt auch andere Formen der Hochbegabung. Diese können in unterschiedlichem Ausmaß und auch als Teilbegabung im sprachlichen, mathematischen musisch-künstlerischen, sportlichen und auch sozialen Bereich deutlicher werden. Wer anerkennt, dass es unterschiedliche Begabungsformen gibt, muss auch begabungsgerechte Erziehungs- und Sozialisationsformen schaffen. Lehrkräfte müssen imstande sein, zuverlässig zu erkennen, welche Talente in ihren Schülern schlummern, und diese entsprechend fördern. Intellektuell besonders befähigte Schüler sind oft unterfordert und entwickeln Verhaltensstörungen oder werden in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Diese Gefahr besteht für 10-20 % der begabtesten Gymnasiasten, die sich durch kognitive Neugier, Originalität, unstillbaren Wissensdurst sowie eine nicht immer schulfachbezogene Interessenkonstellation auszeichnen. Solche Schüler brauchen kreative Lernumwelten.
Der Kooperationsverbund „Begabung fördern“ im südlichen Landkreis Osnabrück hat sich zum Ziel gesetzt, das schulische Angebot für besonders begabte Schülerinnen und Schüler auszubauen und im Zusammenwirken mit Eltern und außerschulischen Kooperationspartnern zu koordinieren, weiterzuentwickeln und zu festigen.
Das niedersächsische Kultusministerium (RdErl. d. MK v. 21.11.2001) beabsichtigt stufenweise die schulische Begabtenförderung zu intensivieren. So sollen an ausgewählten Standorten in Niedersachsen Kooperationsverbünde von Grundschulen und Gymnasien entstehen, die eine durchgängige, schulformübergreifende Begleitung und Förderung begabter Schülerinnen und Schüler sicherstellen. Im niedersächsischen Schulgesetz wird deshalb der Anspruch auf eine begabungsgerechte individuelle Förderung für alle hochbegabten Schülerinnen und Schüler herausgestellt. Ziel ist es, ein flächendeckendes Schulangebot für Schülerinnen und Schüler aufzubauen. Der südliche Landkreis Osnabrück hat bisher ein solches Angebot noch nicht aufzuweisen.
Das Bemühen um die Einrichtung eines Kooperationsverbundes wird durch die Elternschaft und die Kollegien gestützt. Auch die kommunalen Schulträger der beteiligten Schulen befürworten den Antrag.



An der Ausarbeitung haben mitgewirkt:
Die Grundschule Glane/Bad Iburg
Die Grundschule Ostenfelde/Bad Iburg
Die Grundschule Am Hagenberg/Bad Iburg
Die Grundschule am Salzbach/Bad Laer
Die Grundschule Bad Rothenfelde
Die Grundschule Dissen
Die Grundschule Glandorf
Die Grundschule Schwege/Glandorf
Die Grundschule Süderbergschule/Hilter
Das Gymnasium Bad Iburg



Bad Iburg, Hilter, Glandorf, Dissen, Bad Rothenfelde, Bad Laer,
den 17.1.2009

überarbeitete Fassung, Bad Iburg, den 12.1. 2012



1 Merkmale des Konzeptes

Die Zielsetzung des Konzeptes besteht darin, eine kontinuierliche Förderung besonderer Begabungen vom Kindergarten über die Grundschule bis zum Gymnasium zu entwickeln. Standbeine dieses Konzeptes waren zunächst der naturwissenschaftliche und der sprachliche Bereich. Seit 2010/2011 ist auch der gesellschaftliche und musisch-künstlerische Bereich in die Fördermaßnahmen integriert. Die Entwicklung dieses Konzeptes soll selbstverständlich auch eine Weiterentwicklung der Schule und der Zusammenarbeit der Schulen beinhalten. Dieses bezieht sich auf die oben genannten Bereiche. Eine Vernetzung der schulischen Arbeit durch die Begabtenförderung im südlichen Landkreis Osnabrück wird ständig konzeptionell, programmatisch und personell weiterentwickelt. Eine wesentliche Zielrichtung dabei ist die Begleitung der Lernbiographie eines Schülers vom Kindergarten bis zum Verlassen der Schule nach dem Abitur, die bereits eine Zusammenarbeit mit der Universität beinhaltet.

2 Stand der Gespräche mit den Kooperationsschulen

Die Grundschulen des Südkreises und das Gymnasium Bad Iburg haben mit der Zielsetzung einer besseren frühzeitigen Erkennung und Förderung besonderer Begabungen ab dem Jahresende 2006 Kontakt aufgenommen. Zahlreiche Gespräche wurden geführt, die in der Bildung einer schulübergreifenden Kommission mündeten. Entscheidender Impuls für diese Initiative war die Feststellung in vielen Elterngesprächen und Klassenkonferenzen, dass Schüler mit besonderen Begabungen häufig zu wenig im schulischen Alltag berücksichtigt werden. Wie sich sehr schnell herausstellte, stieß die Initiative zur Einrichtung eines Kooperationsverbundes auf breites Interesse bei allen angesprochenen Schulen. Um das Vorhaben in Gang zu setzen, wurde im Juni 2007 ein erstes Arbeitsgespräch zwischen den Grundschulen des Einzugsgebietes und dem Gymnasium anberaumt. Einig waren sich die Vertreter aller Schulen, dass die Ausgestaltung einer besonderen Förderung ein drängendes und unverzichtbares Anliegen für unsere Schulregion darstellt, weil nur so die Zukunftsfähigkeit der beteiligten Schulen im Kanon der Bildungsinstitution gesichert werden kann.

Auf dieser ersten Sitzung wurde beschlossen, für das nächste Schuljahr die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und den Grundschulen einerseits und den Grundschulen und den Kindergärten andererseits zu intensivieren. Erste Schritte wurden zur konkreten Umsetzungen beschlossen, um dieses Projekt nicht als bloße Idee enden zu lassen. Die Grundschulen boten den Kindergärten an, an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Beschlossen wurde zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 die Einrichtung von gemeinsamen AGs des Gymnasiums und aller beteiligten Grundschulen in den Bereichen Naturwissenschaft, Sprachen( Italienisch und Chinesisch) und Theater ab dem Schuljahr 2007/2008. Weiterhin einigten sich die Grundschulen auf die Durchführung eines gemeinsamen Lesewettbewerbs, deren Sieger im Gymnasium ermittelt und geehrt werden sollten.

Die oben genannten Grundschulen haben ihrerseits mit den Kindergärten ihres Einzugsgebietes Vereinbarungen getroffen, die eine vertiefte Zusammenarbeit beinhalten. Besonders die Sensibilisierung der Kindergartenerzieher/innen für die Förderung besonders begabter Kinder steht hier im Vordergrund. So gab es bereits gemeinsame Fortbildungen und Dienstbesprechungen.

Leitend bei all diesen Entwicklungen war der Wunsch, den Kindern bestmögliche Förderung für ihre individuellen Begabungen zu ermöglichen, Aktivitäten anzubieten, die über die traditionellen schulischen Angebote hinausgehen und außerdem ein breites Spektrum an Interessen abdecken. Hinzu kam der Wunsch nach einer weiteren Fortentwicklung des Unterrichts. Zusätzlich wurde verabredet, alle Aktivitäten in den beteiligten Schulen und Kindergärten zu ordnen und auf ihre Tauglichkeit für ein Konzept zu überprüfen. Nicht eine beliebige Sammlung von Aktivitäten ist zielführend, sondern nur eine geordnete, in sich schlüssige Zusammenführung einzelner Elemente. In weiteren Sitzungen wurde bis zum Dezember 2007 das vorliegende Konzept entwickelt und im Jahre 2008 weitergeschrieben. Besonders positiv an dieser Entwicklung stellte sich heraus, dass alle beteiligten Schulen in einen intensiven Dialog eingetreten sind, der bereits über die Förderung hinaus Erfolge zeigte, so dass in anderen eigentlich selbstverständlichen Bereichen der schulformübergreifenden Zusammenarbeit deutliche Verbesserungen erzielt werden konnten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die gemeinsame Intensivierung der Begabtenförderung weitreichende Impulse einer spezifischen Kooperation auch Impulse für die schulische Zusammenarbeit liefern würde. Die Größe des Verbundes mag auf Anhieb etwas ungewöhnlich erscheinen. Für alle Schulen des Südkreises muss dabei allerdings auch ihre besondere geographische Situation unmittelbar an der Grenze zu NRW gesehen werden und auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gymnasium, die es bisher schon gegeben hat. So erschien es allen Beteiligten unverzichtbar, alle Grundschulen in den Verbund einzubeziehen. Die bisherige Arbeit an der Entwicklung des Konzeptes und die ersten Schritten der Verwirklichung haben auch gezeigt, dass eine effektive Arbeit und Förderung durchaus möglich sind. Für die Grundschulen ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, dass die Begabtenförderung einmal die Möglichkeit bietet, zielgerichteter und intensiver zusammen zu arbeiten, dass es ihnen aber auch die Möglichkeit bietet, bisher kaum zu bewältigende Probleme bei der Förderung begabter Schüler nun in Kooperation mit anderen Schulen weitaus effektiver zu gestalten. Und zwar schon deshalb, weil die Bandbreite der Fördermöglichkeiten durch die Zusammenarbeit qualitativ und quantitativ ein höheres Niveau erreichen wird.



Stand der Kooperation 2012

Zusammenarbeit Grundschulen – Kindergärten
Die Grundschulen und Kindergärten arbeiten besonders im Übergangsjahr zwischen Kindergarten und Schule (Bsp. Brückenjahr) intensiv zusammen. Die Kinder beschäftigen sich im Brückenjahr einmal wöchentlich mit einer Lehrkraft zusammen und besuchen regelmäßig die Grundschulen.
Auf der Grundlage eines gemeinsamen Bildungskonzeptes ermitteln Erzieherinnen und Lehrkräfte den individuellen Entwicklungsstand der Kinder und stimmen daraus resultierende Forder- und Fördermaßnahmen miteinander ab. Erzieher/innen und Lehrer/innen können so Kinder mit besonderen Begabungen frühzeitig fördern und den Übergang in die Schule erleichtern. Insbesondere die Einführung des Eingangsjahres im Schuljahr 09/10 in der Grundschule Am Hagenberg ermöglicht begabten Schülern die Grundschulzeit zu verkürzen.


Zusammenarbeit der Grundschulen

Die Grundschulen bieten untereinander verschiedene Arbeitsgemeinschaften und Projekte an, an denen sich begabte Schüler der anderen Grundschulen beteiligen können. So ist es möglich ein breit gefächertes Lernangebot zu machen und differenziert zu fördern. Im naturwissenschaftlichen Bereich ist hier zum Beispiel der Lernstandort Noller Schlucht zu nennen, der Schülern verschiedener Schulen die Möglichkeit bietet, ihren Begabungen entsprechend gefördert zu werden. Zusätzlich wurden von den Grundschulen als gemeinsames Angebot Fordernachmittage zum Thema Mathematik und eine Schreibwerkstatt eingerichtet.

Zusammenarbeit Gymnasium Grundschulen

Das Gymnasium bietet für die Jahrgangsstufen 4-6 verschiedene AGs aus dem naturwissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, sprachlichen und musisch-künstlerischem Bereich an. Zur Zeit gehören dazu die Arbeitsgemeinschaften Naturwissenschaften, Mathematik, Theater, Chinesisch und Geschichte. Darüber hinaus gibt es Informatik-Projekte, wie das N21-Projekt Schüler schulen Senioren und eine Homepage-AG.

Zusammenarbeit Gymnasium Kindergärten

2012 wurde im Sinne einer nachhaltigen Förderung damit begonnen. die Zusammenarbeit im Kooperationsverbund zwischen Gymnasium und Grundschulen auch auf die Kindergärten auszuweiten. Zur Zeit werden dazu Theaterprojekte mit Vorschulkindern durchgeführt.



3 Bisherige Erfahrungen mit der Begabtenförderung

3.1.1 Grundschulen

3.1 Grundschulen und Kindergärten
Die Grundschulen und Kindergärten arbeiten nach einem bestehenden Kooperationskalender miteinander.
Besondere Begabungen werden frühzeitig durch die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung erkannt und gefördert. Als förderdiagnostische Instrumente nutzen wir u.a. Diagnosebögen und das „leere Blatt.
Gemeinsame Zielvereinbarungen, die über Kompetenzen in den unterschiedlichen Bereichen getroffen werden, ermöglichen es rechtzeitig, Begabungen gezielt zu erkennen und zu fördern.
Ein weiteres wichtiges Beurteilungskriterium stellt der Bericht über die Untersuchung des Kindes durch die Amtsärztin dar.
Aufgabe der pädagogischen Arbeit im Kindergarten wie in der Grundschule ist es, Interesse zu wecken, Leistungsfähigkeit zu fördern, Neigungen und Begabungen zu entwickeln.
Über spezielle Förderungen und ihre Ergebnisse werden alle Grundschulen des Verbundes regelmäßig informiert.
Es gibt aber grundsätzlich keinen objektiv überprüfbaren Kriterienkatalog für die Auswahl der Kinder, sondern hier ist in erster Linie die pädagogische Erfahrung der Beteiligten gefragt.

Die enge Kooperation mit den Grundschulen erleichtert Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Einen besonderen Stellenwert hat hier das Brückenjahr, in dem durch die enge Zusammenarbeit der Erzieher/innen und Lehrkräfte Begabungen frühzeitig erkannt und gefördert werden können.
Das Modellprojekt „Brückenjahr“ bezieht sich auf das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung. In diesem Jahr erarbeiten Erzieherinnen und Lehrkräfte ein gemeinsames Bildungskonzept, ermitteln den Entwicklungsstand der Kinder, ergreifen individuelle Forder- und Fördermaßnahmen und intensivieren die Elternarbeit. Trotz tragfähiger Konzepte sind bisher auf Grund finanzieller Defizite des Landes leider nicht alle Anträge der Grundschulen auf Errichtung des Brückenjahres genehmigt worden, s. 3.1.2.



3.1.2 Die Grundschulen des VerbundesGrundschule Am Hagenberg:

Die Grundschule Am Hagenberg nimmt an dem Modellprojekt „Brückenjahr“ zwischen dem Kindergarten und der Grundschule teil.Besondere Begabungen werden so schon frühzeitig erkannt und gefördert.
Ab dem Schuljahr 09/10 wurde die Eingangsstufe eingeführt. Bei besonderer Leistungsfähigkeit kann diese in nur einem Jahr durchlaufen werden. Die vielfältigen Angebote im AG-Bereich wie z. B. Sport, Schülerzeitung, Theater u. Musical werden den vielfältigen Begabungen der Schüler gerecht. An der Englisch-AG als Kooperationsprojekt Lernen durch Lehren werden Schüler der dritten und vierten Klassen von Schülern des Gymnasiums begleitet.
Neben der Förderung der leistungsstarken Schüler in dem Förderband arbeitet die Grundschule Am Hagenberg an der Veränderung einer Unterrichtskultur. Das individuelle und selbstständige Lernen soll verstärkt im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens stehen.
Die erhaltene Unterrichtsstunde für die Hochbegabung wird zur Zeit jahrgangsübergreifend in den Klassen 3/4 für die mathematische Förderung genutzt.



Grundschule Glane:

Die Grundschule Glane bietet durch ihr Förderkonzept verschiedene Möglichkeiten der Begabtenförderung.
In Zusammenarbeit mit den Kindergärten wird das Brückenjahr durchgeführt. Besondere
Begabungen werden so schon frühzeitig erkannt und gefördert.
Die Schule hat den Schwerpunkt „Leseförderung“. Einmal wöchentlich findet das Leseband
statt, indem die Kinder gemäß ihrer Lesestärke in jahrgangsübergreifenden Gruppen gefördert werden. In jedem Jahr findet eine Projektwoche „Lesen“ zur jahrgangsübergreifende Leseförderung statt.
Jährlich wird der schulinterne Vorlesewettbewerb in den Klassen 1 bis 4 durchgeführt.
Den Schulsieger ermittelt eine externe Jury. Alle Schulsieger des Verbundes treten im Gymnasium Bad Iburg gegeneinander an und ermitteln den Gesamtsieger.
Im Fach Mathematik nehmen die Schüler an der Mathematikolympiade teil.
Die mathematisch-naturwissenschaftlich begabten Kinder (Jahrgänge 2-4) nehmen an unserer Lego-WeDo-AG teil (Drehtürmodell). Hier konstruieren sie Legomodelle und programmieren diese mit der entsprechenden Software. Die erfahrensten Schüler intensivieren diese Förderung noch durch die Zusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Osnabrück und werden 2012 an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen.
Für Kinder mit sehr guten Kenntnissen im Geschichtsbereich bieten begabte
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums eine Geschichts-AG an der Grundschule an. Ziel ist die Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

Grundschule Ostenfelde:

Die Grundschule Ostenfelde praktiziert binnen-differenzierte Maßnahmen und bietet Wochenplanarbeit, Tagesplan, Stationenlernen, Lernen am Computer und Projektarbeit an.
In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten nehmen Kindergartenkinder mit besonderen Begabungen am AG-Angebot der Schule teil.
Die Schule hat Erfahrung mit dem Programm der Leseförderung „Antolin“, der Mathematik-Olympiade der Universität Osnabrück, arbeitet im Bereich Naturwissenschaften mit der Universität Osnabrück zusammen und dem Gymnasium Bad Iburg (Arbeitsgemeinschaften).

Grundschulen Glandorf /Schwege:

Die Kollegien der Grundschule Glandorf und Grundschule Schwege planen seit Jahren den Unterricht gemeinsam. Beide Schulen haben Erfahrung mit Wochenplanarbeit, Lernwerkstätten und Stationenlernen. Insgesamt werden zur Zeitb acht jahrgangs-übergreifende Arbeitsgemeinschaften durchgeführt. Daneben besteht im Rahmen der Begabtenförderung ein jahrgangsübergreifendes Angebot einer Schreibwerkstatt und eines Lesezirkels. Ab Februar 2009 werden in der Grundschule Schwege Pausenengel ausgebildet und eingesetzt. Im Schuljahr 2006/07 fand eine Kooperation mit der Theaterwerkstatt der Städtischen Bühnen Osnabrück statt. Zur Beratung in der Begabtenförderung steht eine Diplompädagogin zur Verfügung, die auch eine Beratungslehrerausbildung hat.
Grundschule Bad Rothenfelde:

Die Grundschule Bad Rothenfelde bietet viele Aspekte der Förderung von Begabungen; es werden Tages-/Wochenplanarbeit, Stationslernen und Projektarbeit angeboten. Lernen am Computer, Teilnahmen an Wettbewerben, Arbeitsgemeinschaften, die regelmäßige Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten und die Kooperation mit der Kreismusikschule erweitern das schulische Angebot. Die Schule praktiziert die vorzeitige Einschulung, das Überspringen von Jahrgängen und hat ein eigenständiges tägliches Förder/Forderband auch für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. In einer jahrgangsübergreifenden Begabten-AG (2.-4.Klasse) erfolgt eine Förderung nach dem Drehtürmodell zu naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themen. Ein tragfähiges Konzept zum Antrag auf Einrichtung eines Brückenjahres wurde erstellt und in einem Kooperationsplan umgesetzt.



Grundschule Am Salzbach:

Die Grundschule am Salzbach fördert begabte Kinder durch:Unterricht am Schulvormittag und in Arbeitsgemeinschaften (Schach, Musikprojekte, Theater, Knobelaufgaben)Einrichtung von Clubstunden im Kernunterricht (Deutsch, Mathematik) zu besonderen Themen, sofern zusätzliche Stunden zur Verfügung stehen(Auflösung der Klassenverbände im Schuljahrgang) Arbeit an Computerprogrammen wie Lernwerkstatt, Blitzrechnen, Antolin, Duden, GUTAngebote im offenen Ganztagsbereich wie Tanzpädagogik, Computerunterricht (Power Point, Excel)ab 2008 im Umweltprojekt „Das Gleichgewicht in der Natur“ (Teilnehmer Klasse 2 – 4) am Lernstandort Noller Schlucht, Öffnung des Projektes für alle Grundschulen im BegabungsverbundPräsentation am Ende eines jeden Schulhalbjahres der Arbeit durch vor Eltern und Gästen durch Ausbildung der Schüler als Klimabotschafter und Multiplikatorentätigkeit in den Schulen (Weltweites Projekt „Plant For The Planet“, Schuljahr 2011/ 2012)Teilnahme an unterschiedlichen Mathewettbewerbendie Einrichtung der „Mathematik-Lernwerkstatt für kleine „Asse“ in der GS am Salzbach, Teilnahmemöglichkeit für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen im Begabungsverbund.
Es besteht eine enge Kooperation mit den Erzieherinnen der Kindergärten am Ort. Eine vertragliche Festlegung über Ziele in vielen Bereichen der Entwicklung ermöglicht es uns, im Projekt „Brückenjahr“ auch die begabten Kinder vom letzten Kindergartenjahr über die Grundschulzeit besonders zu unterstützen.
Grundschule Dissen:

Die Grundschule Dissen fördert begabte Schülerinnen und Schüler am Schulvormittag in Arbeitsgemeinschaften, wie Lesewerkstatt und Knobeln. Es findet äußere Differenzierung im Fach Mathematik statt, d.h. es werden im Jahrgang 4 fünf homogene Gruppen gebildet. Die leistungsstarken Kinder können so im Rahmen der Begabtenförderung optimal gefordert werden. Durch Binnendifferenzierung und offenen Unterricht (Projektarbeit, Wochenplan, Stationenlernen) wird im regulären Unterricht gefördert.  Außerdem werden Computerprogramme (Antolin, Mathepirat) eingesetzt. Angebote im Offenen Ganztag erweitern das Repertoire des Morgens. Am Nachmittag finden Tanzpädagogik-, Theater- und Computer AGs statt. Einmal pro Halbjahr werden begabte Kinder aus dem Verbund zu einem Hochbegabtentreff eingeladen. Es werden Kleingruppen gebildet, Aufgaben erarbeitet und dann dem Plenum präsentiert Es besteht eine enge Zusammenarbeit im Rahmen des Brückenjahres mit den Kindertagesstätten. So können die begabten Kinder vom letzten Kindergartenjahr an bis über die Grundschulzeit besonders unterstützt werden.
Mit der Musikschule und dem "white horse theatre" besteht eine Kooperation. Zur Beratung in der Begabtenförderung steht eine Beratungslehrerin zur Verfügung. Ferner gibt es eine Kollegin mit theaterpädagogischer Ausbildung.

Grundschule Süderbergschule:

Innere Differenzierung (individualisierter Unterricht):
Bei Kindern mit einer besonderen Begabung werden, soweit möglich, ausgiebige Übungsphasen in ihrem hochbegabten Bereich durch Aufgaben mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad ersetzt um Langeweile und Schulunlust vorzubeugen.
Durch andere Aufgaben, wie Forscheraufgaben und das Vorbereiten und Präsentieren von Referaten zu vorgegebenen Themen, aber auch zu frei gewählten Themen werden neue Herausforderungen geschaffen.
Kinder mit einer besonderen Begabung werden in ihrem Begabungsbereich als „Hilfslehrer / Helfer“ zur Unterstützung schwächerer Schüler eingesetzt um das soziale Lernen zu unterstützen und die Sensibilität für unterschiedliche Leistungsniveaus (Rücksicht) zu schulen.
Äußere Differenzierung: In Einzelfällen haben wir die Möglichkeit, hochbegabte Schüler zeitweise in anderen höheren Klassen am Unterricht, z.B. Mathematikunterricht, teilnehmen zu lassen.
Grundsätzlich bieten alle Grundschulen des Verbundes die Möglichkeit des Überspringens an.





3.2 Gymnasium

Das Gymnasium Bad Iburg hat sich immer als Schule verstanden, die die besonderen Begabungen der Schüler besonders individuell gefördert hat.

Die Entwicklung eines Konzeptes zur Begabtenförderung in Zusammenarbeit mit Grundschulen und Kindergärten des Einzugsgebietes ermöglicht es der Schule, die bisher individualisierte Förderung in ein festes Konzept einzubinden und so mit entsprechenden Ressourcen die Fördermöglichkeiten für begabte Schüler erheblich zu erweitern und zielgerichteter zu gestalten. Dabei ist es möglich, den unterschiedlichen Begabungen der Schüler intensiver und auf die spezifischen Fähigkeiten des einzelnen ausgerichtet gerecht zu werden.
Das Gymnasium Bad Iburg hat mit 1200 Schülern und ca. 85 Lehrern und Lehrerinnen seinen Einzugsbereich im südlichen Landkreis Osnabrück bis an die Grenze von Nordrhein- Westfalen. Diese Lage in Konkurrenz zu den benachbarten Gymnasien in Nordrhein Westfalen macht es für das Gymnasium besonders wichtig, ein attraktives Angebot für die Schüler bereitzuhalten. Es wird auch bei zurückgehenden Schülerzahlen wesentlich sein, dieses Angebot zu erweitern. Für die Möglichkeit der Begabtenförderung ist an der Grenze zu NRW eine Betonung der spezifisch niedersächsischen Schulpolitik unverzichtbar. So sehen wir uns auch in einer Situation, die einer besonderen Förderung durch das Land bedarf und die auch einen besonderen Anspruch auf Förderung durch das Land beinhaltet. Dasselbe gilt auch für die Grundschulen in unserem Einzugsbereich.
Das Gymnasium Bad Iburg hat sich stets mit besonderem Nachdruck der Förderung von Begabungen gewidmet mit einer Fülle von Aktivitäten und Maßnahmen.
Im sprachlichen Bereich sind hier u.a. zu nennen: Delf-Prüfungen, Cambridge–Zertifikat, Austauschfahrten mit England, Frankreich, Litauen, regelmäßige Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen, AG-Angebot einer 3.Fremdsprache.
Im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich: Teilnahme am Management Information Game, Zeitung in der Schule, Klasse-Projekt, Börsenspiel, Geschichtswerkstatt, Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben der Bundesbank, des Bundespräsidenten, der Bundeszentrale für politische Bildung.
Im musikalisch-künstlerischen Profilbereich gibt es zur Zeit folgende Angebote: Theater AGs, Zusammenarbeit mit der Kunstschule Paletti im AG-Bereich, Zusammenarbeit mit dem Städt. Konservatorium Osnabrück im AG Bereich, Einrichtung von Klassen mit musikalischem Schwerpunkt, Orchester, Big-Band und Chöre als ständige Institutionen. Im Bereich Kunst: Kleine Kunst, ständige Ausstellungen der Schülerarbeiten in den umliegenden Gemeinden, gefördert durch die Sparkasse. Teilnahme an zahlreichen Gestaltungswettbewerben. Mappenberatung für Schüler, die sich um Studienplätze an Akademien und Fachhochschulen für Design bewerben.
Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich: Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben, z. B. Mathe-Olympiade, Chemie heute, Chemie-Olympiade, Jugend forscht, Lange Nacht der Mathematik, Mathematik- und naturwissenschaftliche AGs, Informatik-AGs.
Im sportlichen Bereich: durch die Organisation und Teilnahme an zahlreichen Mannschaftswettbewerben auf Landes- und Bundesebene, z. B. im Volleyball und Fußball.
Im fächerübergreifenden Bereich: Teilnahme an der Sommer- und Herbstakademie Osnabrück, Forschungsprojekte mit der Universität Osnabrück, z. B. im Bereich der Sprachwissenschaften.

4 Der Kooperationsverbund in Zahlen und Daten 2011

Grundschulen 
Jahrgangsstufen  1  2  3  4     
GS Glane  30  36  36  86     
GS Ostenfelde  31  33  30  29     
GS Am Hagenberg  84  44  43     
GS Schwege  31  22  23  25     
GS Glandorf  61  46  59  57     
GS Bad Rothenfelde  76  58  69  51     
GS Dissen  90  109  115  120     
GS Am Salzbach  118  91  88  112     
GS Süderbergschule  55  54  45  58     
             
Gymnasium Bad Iburg 
Jahrgangsstufe  5  6  7  8  9  10  11  12 
  139  166  178  154  157  128  104  114 

Schulträger des Kooperationsverbundes:

Schule   Schulträger 
Gymnasium Bad Iburg  Landkreis Osnabrück 
GS Glane  Stadt Bad Iburg 
GS Ostenfelde  Stadt Bad Iburg 
GS Am Hagenberg  Stadt Bad Iburg 
GS am Salzbach  Gemeinde Bad Laer 
GS Bad Rothenfelde  Gemeinde Bad Rothenfelde 
GS Dissen   Stadt Dissen a.T.W. 
GS Glandorf  Gemeinde Glandorf 
GS Schwege  Gemeinde Glandorf 
GS Süderbergschule Hilter  Gemeinde Hilter a.T.W. 

25. Konzept zur Förderung besonderer Begabungen im

5.1 Die Ziele

Nach Genehmigung des Kooperationsverbundes zur Begabtenförderung (KOV OS-Land IV) 2009 konnten die schon praktizierten Maßnahmen weiter intensiviert und neue Fördermaßnahmen entwickelt werden.
Ein wesentlicher Baustein des integrativen und differenzierenden Konzepts zur Begabungsförderung ist dabei die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern.
Wesentliche Aspekte sind, dass es sich um eine durchgängige Förderkette aufeinander folgender Schulstufen handelt, dass zentrale Angebote zur gezielten Gruppenförderung gemacht werden und dass die individuellen schulischen Förderangebote zu einem konzeptionellen Ganzen zusammengefasst werden.
Ein weiterer zentraler Punkt unserer Begabtenförderung ist differenzierte Begabtenförderung. Diese versucht, die besonderen Talente, Fertigkeiten und Interessen der Schüler zu fördern. Es geht also nicht um eine spezielle Elitenausbildung, sondern darum, bestimmte besondere Begabungen einzelner Schüler in bestimmten Teilbereichen zu unterstützen.
Weiterhin erscheint uns wesentlich, dass auch die Unterrichtsentwicklung konsequent vorangetrieben wird, denn eine gezielte Förderung kann zwar durch besondere institutionelle Maßnahmen geleistet werden, aber ein großer Teil wird auch, wenn die Förderung nachhaltig sein soll, im Unterricht stattfinden müssen. Hierzu bedarf es eines nicht unerheblichen Einsatzes von Lehrerstunden.

Im Mittelpunkt standen 2009 Fördermaßnahmen im sprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen, ab 2010 wurden diese auf den musisch-künstlerischen und ab 2011 auf den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich erweitert. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch den Förderbereich der sozialen Kompetenz, dazu gehören die Bildung einer Schülerfirma, das Projekt Humanitäre Schule und der 2011 eingerichtete Schulsanitätsdienst. Das vorliegende Konzept ist aufsteigend konzipiert. Die kontinuierliche Förderung vom Kindergarten bis zum Abitur ist damit gewährleistet.
Ziel unserer Arbeit im Kooperationsverbund ist die nachhaltige Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und in der Schule.
Ein wesentlicher Aspekt, der auch für die Schulentwicklung von zentraler Bedeutung ist, besteht darin, dass es gelungen ist alle Grundschulen zu einer sehr intensiven Zusammenarbeit zu bringen. Diese Zusammenarbeit sorgt sicher auch dafür, dass die Begabtenförderung sozusagen die Initialzündung zu weiteren Projekten sein könnte, besonders der Bereich der Unterrichtsentwicklung bietet sich hier an. Für das gesamte Projekt gilt, dass die Selbstverwirklichung der Schüler in sozialer Verantwortung in Leben, Arbeit und Gesellschaft im Mittelpunkt steht.


5.2 Frühzeitiges Erkennen besonderer Begabungen vo

Für das Erkennen besonderer Begabungen steht die pädagogische Diagnostik im Vordergrund, dazu gehören die gezielte Beobachtung des Kindes im Kindergarten und in der Schule (soziale, kognitive und motorische Kompetenzen), die Abstimmung der Beobachtungen mit den Mitarbeiter/innen des Kindergartens/Lehrkräften/Eltern und im Einzelfall die Einbeziehung des Schulpsychologen.
Der Informationsaustausch zwischen Vertretern der Schule, des Kindergartens und dem Elternhaus ist die Grundlage für eine umfassende Beurteilung besonderer Begabungen. Wesentlich erscheint uns an dieser Stelle, dass die Diagnose nicht nach dogmatischen Kriterien oder Checklisten erfolgt, sondern der pädagogische Sachverstand der beteiligten Lehrkräfte, Erzieher und Eltern im Vordergrund steht.

5.3 Grundschulen und Kindergärten

Das Modellprojekt „Brückenjahr“ bezieht sich auf das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung. In diesem Jahr erarbeiten Erzieherinnen und Lehrkräfte ein gemeinsames Bildungskonzept, ermitteln den Entwicklungsstand der Kinder, ergreifen individuelle Forder- und Fördermaßnahmen und intensivieren die Elternarbeit.
Die enge Kooperation erleichtert den Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.
Besondere Begabungen werden frühzeitig durch die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung erkannt und gefördert.
Als förderdiagnostische Instrumente nutzen wir u.a. das „leere Blatt“ und die Diagnosebögen.
Wichtig sind uns in den Brückenjahrstunden Aufgabenstellungen mit problemlösendem Charakter. Aus der Lernprozessbeobachtung leiten wir Ziele für die besonders begabten Kinder ab (z. B. Forscheraufträge zu den Themenbereichen Wasser/Legotechnik).
Zum jetzigen Zeitpunkt werden besonders begabte Kinder frühzeitig eingeschult.
Ziel ist es, diese Kinder gemeinsam mit begabten Erst- und Zweitklässern zu fördern. Diese könnten binnendifferenziert innerhalb des Unterrichts oder außerunterrichtlich z. B. in Form von Pull-out-Programmen stattfinden.
Um eine engere Vernetzung zwischen den Grundschulen zu entwickeln werden Wochenendseminare zu mathematischen und sprachlichen Schwerpunkten durchgeführt und Themennachmittage grundschulübergreifend angeboten (s. 3.1).

5.3.1 Programme

5.3.1.1 Enrichment Programme
5.3.1.1.1 Enrichment Programme innerschulisch
Es ist besonders sinnvoll, die Möglichkeiten der zeitlichen Beschleunigung (Akzeleration), die ein Teil der Förderung besonderer Begabungen sind, auch mit Ansätzen zur Förderung zu verbinden, die auf eine Anhebung der Unterrichtsangebote ( Enrichment) zielen.
Die Einrichtung sogenannter „Clubstunden“ wie sie zum Beispiel bei zusätzlicher Stundenzuweisung an der Grundschule am Salzbach erfolgreich praktiziert werden konnten, ermöglicht es, durch das Auflösen von Klassenverbänden im Jahrgang, die Schüler/-Innen an ausgewiesenen Themen zweimal wöchentlich für eine Schulstunde arbeiten zu lassen. Die Schüler und Schülerinnen dokumentieren die Leistungen in Form von Zwischen- und Endergebnissen in Lernportfolios.
Weitere zahlreiche Formen und Modelle für Enrichment werden seit langer Zeit an allen Grundschulen des Begabungsverbundes durch Maßnahmen der inneren Differenzierung und Individualisierung praktiziert. Begabungsgerechte Aufgabenstellungen im regulären Klassenunterricht sowie „offener Unterricht“ (Freiarbeit, Projektarbeit, fachübergreifender „Werkstattunterricht“) haben sich dabei besonders bewährt. Auch hier wäre durch entsprechende Personalausstattung eine Ausweitung der Förderung und eine effektivere Arbeit mit den Schülern möglich.




Einrichtung von Enrichment-Gruppen an allen Verbun

In diesen Gruppen geben wir den begabten Schülerinnen und Schülerinnen Gelegenheit, ihre Interessen, Stärken und Talente anhand konkreter Aktivitäten weiter zu entwickeln. Diese Art von Förderaktivität kann dazu eingesetzt werden, Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern fortlaufend zu identifizieren, da beobachtet werden kann, wie sie auf einzelne Aktivitäten reagieren.
Besonders positiv sind die Auswirkungen der Gruppen auf die Motivation und Leistungsbereitschaft der Schüler. Unsere Enrichment-Gruppen sind altersdurchmischt und ermöglichen viele Beziehungen und Kontakte innerhalb der Schule.
Es gibt die Möglichkeit zwischen zwei Durchführungsformen zu wählen:
Enrichment Gruppen sind alters- und klassenunabhängige Gruppen von Schülerinnen, Schülern sowie eine Lehrperson, die entweder ein gemeinsames Interesse teilen (z. B. Wettbewerbe) oder individuelle Themen bearbeiten und für eine begrenzte Zeit (Halbjahr) regelmäßig eine Stunde pro Woche zusammenkommen.
Auch Eltern und andere Interessierte aus den jeweiligen schulischen Umfeld können zu Begleitern von Enrichment Gruppen werden. Schülerinnen und Schüler, die in einem bestimmten Bereich schon ein hohes Niveau haben, können zu Begleitern für – zumeist jüngere – Schüler werden. Hierzu gibt es mittlerweile verschiedene Kooperationen mit Schülern des Gymnasiums (s. 5.4.).
Individuelle Unterschiede sind willkommen, werden genutzt oder sogar gebraucht. Es kann mit verschiedenen Lernstilen experimentiert werden. Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit und Kooperationsfähigkeit werden innerhalb der zielorientierten Enrichment Gruppe gefördert und aufgebaut. Das führt zu Lernen mit positiven Gefühlen.
Die Inhalte orientieren sich flexibel an den besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Eine Nominierung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erfolgt auf der Basis der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung. Die Selbstnominierung einzelner Schüler wird von der Klassen- bzw. Fachkonferenz geprüft.

5.3.1.1.2 Enrichment Programme mit außerschulischen Kooperationspartnern
Einige Grundschulen des Verbundes arbeiten in Teilbereichen mit verschiedenen Universitäten zusammen.
Diese Zusammenarbeit betrifft die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben im Fach Mathematik durch Teilnahme an der Mathematik-Olympiade mit der Uni Göttingen, der Zwergenolympiade mit der Uni Osnabrück, dem Känguru Wettbewerb mit der Uni Berlin.
Teilnahme an internen Wettbewerben im Bereich Mathematik in den Klassen 1-4 und in Deutsch ein gemeinsamer Vorlesewettbewerb mit den Klassen 4 im Gymnasium sowie die Teilnahme an gemeinsamen Arbeitsgemeinschaften (Mathematik, Chinesisch, Geschichte, Theater, Naturwissenschaften) mit dem Gymnasium Bad Iburg sind hier zu nennen.
Studientage in Zusammenarbeit mit der Universität im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften werden durchgeführt.

5.3.1.2 Pull-out-Programme
In allen Grundschulen findet –je nach Unterrichtsversorgung– möglichst in jedem Jahrgang einmal wöchentlich für eine Unterrichtstunde ein Förderband statt. Von jeder Klasse arbeitet hierbei ein Großteil der Kinder in der Stammgruppe. Hier steht das übende Lernen, z. B. mithilfe von Karteien im Vordergrund. Parallel dazu werden klassenübergreifende Kleingruppen gebildet. In der einen Gruppe werden leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gefördert, in der anderen leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler gefordert . Je nach Schule gibt es dabei unterschiedliche Förderschwerpunkte. Diese Stunden könnten bei entsprechender personeller Ausstattung ausgeweitet und für den einzelnen Schüler effektiver gestaltet werden.
5.3.1.3 Weiterentwicklung des Unterrichts
Für hochbegabte Schüler geht es darum, schulische Lernprozesse individualisierend, effektiv und nachhaltig zu gestalten. Dabei ist es wichtig, den Zusammenhang zum projektorientierten Arbeiten der Grundschule zu erhalten.
Angebote unterschiedlicher Organisationsformen wie Wochenplanarbeit, Werkstattunterricht, Stationsarbeit und Drehtürmodell sind geeignet, die besonders begabten Schüler ihren eigenen Lernprozess steuern zu lassen, um schließlich eigene Pläne mit der Lehrperson aufstellen zu können
Jahrgangsgemischte kleine Lerngruppen unterstützen die Hochbegabten besonders. Die Schüler individualisieren von sich aus, benutzen Werkzeuge und Ideenkisten (Anlauttabelle, Wörterbücher, Rechtschreibprogramme am PC oder Punktefelder beim Rechnen) und können so auf eine überwiegend strukturierte Lernumgebung verzichten
Durch die offene Form des Unterrichts, einer breiten Palette von unterschiedlichen Aktionsformen und Handlungsmöglichkeiten, wird bei den Begabten in besonderer Weise die Methoden- und Sozialkompetenz gefördert. Sie werden frühzeitig an die Eigenverantwortlichkeit ihrer Arbeiten herangeführt, d.h. sie lernen auch den zeitlichen Rahmen dafür abzustecken (Zeitmanagement).
Offene Lernformen ermöglichen Hochbegabten, durch das höhere Anspruchsniveau die für sie nötigen Zugänge zu Aufgabentypen auswählen zu können.
Unerlässlich sind Prüfsteine, die den Lernerfolg, die Effizienz und Effektivität überprüfen. Dazu eignen sich Fragebögen an Schüler, Lehrkräfte und Eltern.
Im Rahmen der Begabtenförderung wird in allen beteiligten Grundschulen in Lernzirkeln gearbeitet.
Die Ergebnisse werden im Klassenunterricht genutzt:z.B. als Multiplikatorenzur Motivation anderer SchülerAb Klasse 1 soll jeder Schüler seine individuelle Lernentwicklung dokumentieren. Dort sammelt er:alle Zertifikatealle Selbsteinschätzungsbögenalle Arbeitsergebnisse, die für ihn wichtig sindArbeitsergebnisse, die wegen ihrer Größe /des Umfangs nicht hinein passen, werden in Form von Fotos dokumentiert.Diese Sammlung soll in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Schulen geschehen und weiterentwickelt werden. Ziel ist ein Portfolio.

5.3.2 Binnendifferenzierung
Selbstverständlich ist auch die Gestaltung des Unterrichts durch Leistungs- und Binnendifferenzierung tragendes Element der Begabtenförderung. Erst in der Fortentwicklung dieses Elementes durch innovative Elemente wird von allen Beteiligten ein Schwerpunkt des Hochbegabtenverbundes gesehen. Um alle diese Bausteine kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch trotz bisweilen nicht ausreichender Unterrichtsversorgung abzusichern, sind Ressourcen im Bereich des Zeitdeputates erforderlich.
5.3.3 Verkürzung der Schulzeit

Alle Schulen des Verbundes ermöglichen besonders begabten Schülerinnen und Schülern durch verschiedene Maßnahmen eine verkürzte Schulzeit.


Übergang Kindergarten und Schule/Kann-Kind

Kognitiv begabte Kinder, deren emotionale und körperliche Entwicklung auch entsprechend positiv verläuft, haben die Möglichkeit frühzeitig eingeschult zu werden (Kann-Kinder).
Es finden dazu intensive Beratungen zwischen den Erzieherinnen, den Erziehungsberechtigten und der Schulleitung statt.
Überspringen eines Jahrgangs
In allen Schulen des Kooperationsverbundes ist bei entsprechender Begabung und unter Berücksichtigung der Lern- und Persönlichkeitsentwicklung ein „Springen“ in den nächsthöheren Schuljahrgang möglich.
Schuleingangsstufe (Kl. 1/2)
An einer Grundschule (GS am Hagenberg, Bad Iburg) ist zum 01.08.08 das jahrgangsübergreifende Arbeiten in der Eingangsstufe eingeführt. Dabei ist es bei besonderer Begabung möglich, die Eingangsstufe in nur einem Jahr zu durchlaufen.

5.4 Gymnasium Bad Iburg

Die Förderung begabter Kinder am Gymnasium Bad Iburg wird in enger Abstimmung mit den Grundschulen weitergeführt. So wird die Lernbiographie-Arbeit der Grundschulen am Gymnasium konsequent fortgeführt. Am Gymnasium gibt es dafür die sog. „Starken Seiten“. Sie enthalten alle besonderen Lernleistungen, Fähigkeiten und Auszeichnungen der Schüler während ihrer gesamten Schulzeit. Hieraus resultiert die außerordentlich wichtige konsequente Entwicklung einer gezielten Lernbiographie von der Grundschule bis zum Verlassen des Gymnasiums.

Die Begabtenförderung begann zuerst mit einer Förderung im sprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Mittlerweile gibt es auch eine Förderung im gesellschaftswissenschaftlichen, musischen und künstlerischen Bereich.
Die Auswahl der teilnehmenden Schüler geschieht in der 5. Jahrgangsstufe durch enge Abstimmung mit den beteiligten Grundschulen, in den weiteren Jahrgängen durch einen Beschluss der Klassenkonferenz am Schuljahresende. Die Details der einzelnen Maßnahmen sind in den Profilen zwei und drei näher erläutert. Als übergreifendes Kriterium für alle dargestellten Bänder gilt aber, dass wir uns bemühen, eine auf die fachspezifische Begabung ausgerichtete Förderung zu entwickeln. Dass heißt, es gibt keine diskontinuierliche Förderung, sondern die jeweiligen fachspezifischen Angebote sollen aufeinander aufbauen und miteinander verzahnt sein, im Idealfall bis in die Oberstufe. Wieweit die Schüler bereit sind, diesen gewiss nicht unbeschwerlichen Weg mitzugehen, wird die Zukunft zeigen. Die seit 2010 eingeführte Ganztagsschule am Gymnasium erleichtert den Schülern, an außerunterrichtlichen Tätigkeiten teilzunehmen, da die zusätzlichen Angebote besser in den Gesamtablauf der Schule integriert werden können.
Das Drehtürmodell als Pullout-Programm ist seit 2009 fester Bestandteil der Begabtenförderung am GBI. Schüler/innen ab der 7.Klasse können innerhalb der Unterrichtszeit an diesem Programm teilnehmen und selbstständig ein freigewähltes Projekt bearbeiten. Die Auswahl dieser Schüler geschieht durch die Klassenkonferenzen am Ende des Schuljahres. Diese Ergebnisse dieser Schülerarbeit werden dann am Schuljahresende der Schulgemeinschaft vorgestellt. Diese sollen aber auch in die Klassen hineingetragen werden und für die Entwicklung des Unterrichtes genutzt werden.
Ein weiteres wesentliches Kriterium für den weiteren Ausbau der Förderung muss die Weiterentwicklung des Unterrichts sein. Eine Begabtenförderung muss sich nach unseren Vorstellung auch im Unterricht angemessen darstellen. Die Fachgruppen sind beauftragt, Ideen zu entwickeln, wie besonders begabte Schüler auch im Unterricht angemessen gefördert werden können.

Die differenzierte und integrative Begabungsförderung am Gymnasium Bad Iburg ist im folgenden im Überblick dargestellt.

5.5 Transfer:

5.5.1 Externer Transfer
An erster Stelle stehen hier Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Kooperationsverbundes. Kompetenzen im Bereich der Diagnose und der Förderung aller Kollegen sollen fortlaufend weiterentwickelt werden, dazu gehören gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen von Grundschulen und Gymnasium. Die Hospitation der Klassenlehrer der kommenden 5. Klassen in den jeweiligen Grundschulen ist eine wichtige Maßnahme, die nicht nur der Begabtenförderung dient, sondern generell allen Schülern zugute kommt, da so ein besserer Übergang von der Grundschule zum Gymnasium gegeben ist, wenn Schüler und Lehrkräfte sich bereits kennen. Aber auch die Diagnose besonderer Begabungen wird dadurch erheblich verbessert, da die Erfahrungen beider Schulformen in eine frühzeitige Förderung eingebracht werden können.

5.5.2 Interner Transfer
Ein wesentlicher Punkt ist Weitergabe von Projekten an alle beteiligten Schulen. Es wurde verabredet, eine Ideenwerkstatt zu gründen, die es allen beteiligten Schulen ermöglicht an der Fortentwicklung des Projektes gleichberechtigt teilzuhaben. Dadurch wird es auch möglich sein, allen Schulen, die wegen ihrer Größe bisher kaum in der Lage waren gezielte Begabtenförderung zu betreiben, mit der Möglichkeit auszustatten, in diesem Bereich gezielt tätig zu werden und so auch die Schulqualität erheblich zu verbessern.

Die Kooperation
Die strategische und organisatorische Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Schulen wird durch eine Steuergruppe koordiniert, in der alle Partner vertreten sind, d.h. Vertreter aller am Kooperationsverbund beteiligten Schulen. Aufgaben dieser Steuergruppe sind;Entwicklung der Ziele und Handlungsschwerpunkte.- Gestaltung des Prozesses der Weiterentwicklung des Förderangebotes und der Förderinstrumente.- Koordination der schulübergreifenden Förderung.- Regelung der sachlichen und personellen Ausstattung- Organisation des internen und externen Transfers Evaluation und Dokumentation Die Koordination der Förderung durch die Schule erfolgt anhand der „Starken Seiten“, die die zu fördernden Schülerinnen und Schüler führen. Darin sammeln sie Zertifikate, durch die ihnen (als Anlage zum Schuljahreszeugnis) ihr Engagement im Rahmen des Förderprogramms bestätigt wird, sowie Teilnahmebelege (Beurteilungsbögen, Urkunden o.ä.) für entsprechende Projekte.
Dieses Lerntagebuch ist die Fortführung der in der Grundschule angelegten Förderpläne. So entsteht eine kontinuierliche Dokumentation der Fördermaßnahmen.
Zunehmend mehr ist zu beobachten, dass ein Portfolio dieser Art auch nach Abschluss der Schule von außerschulischen Institutionen (wie z.B. Universitäten) als Nachweis besonderer Qualifikationen anerkannt wird, was ggf. zur bevorzugten Beachtung bei Bewerbungen jeglicher Art führen wird. Wesentlich erscheint auch, dass dieses Portfolio einen gezielten Überblick über die Lernbiographie des Schülers ermöglicht und so auch die gezielte Förderung erleichtert, da die Stringenz der Fördermaßnahmen leichter zu überblicken ist.
Eine interne Evaluation findet durch die Steuergruppe statt. Sie stellt Förderpläne auf, die Fördermethoden werden dokumentiert. Geplant sind auch Fragebogenaktionen.
Eine weitere auf die Schüler bezogene Dokumentation ist die Erstellung von Portfolios und Lerntagebüchern durch die an der Förderung beteiligten Schüler. Extern haben sich die Schulen auf die Evaluation durch SEIS geeinigt, um eine vergleichbare Grundlage für Weiterarbeit zu haben. Diese Methoden machen die Ergebnisse transparent und öffentlich.

8 Ansprechpartner:

Schule  Anschrift  Ansprechpartner 
Grundschulen  GS Glane, 49186 Bad Iburg, Schulstr. 8grundschule-glane@t-online.de  Frau Nieweg 
  GS Ostenfelde, 49186 Bad Iburg, Am Hakentempel 21gs-ostenfelde@t-online.de  Frau Tippel 
  GS Am Hagenberg, 49186 Bad Iburg, Arndtstr. 11mail@gsah.de  Frau Seestern-Pauly 
  GS am Salzbach, 49196 Bad Laer, Mühlenstr. 2plogmann@grundschule-am-salzbach.de  Frau Plogmann 
  GS Bad Rothenfelde, 49214 Bad Rothenfelde, Frankfurter Str. 48-60grundschule.bad.rothenfelde@osnanet.de  Frau Brinkmann 
  GS Dissen, 49291 Dissen, Jahnstr. 3info@grundschule-dissen.de  Frau Kaiser  
  GS Glandorf, 49219 Glandorf, Schulstr. 11bgrundschule-glandorf@gmx.de  Frau große Deters 
  GS Schwege, 49216 Glandorf, Mathias-Niehaus Str. 12grundschule.schwege@web.de  Frau Brinkmann 
  GS Süderbergschule, 49176 Hilter, Natruper Str. 7suederbergschule@t-online.de  Frau Wroblowski 
Gymnasium  Gymnasium Bad Iburg,Bielefelderstr.15, 49186 Bad IburgEmail: gbi@gymnasium-badiburg.de  Frau Dr. Hage  

9 Förderkette der Begabungsförderung im KOV OS-La

Universität: Übergang Schule - Universität : Tutorium, Beratung

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Ab Klasse 11: Zusammenarbeit mit einzelnen Fachbereichen der Universität Osnabrück, z.B. im Bereich Sprachwissenschaften und Mathematik
gesellschaftwissenschaftliche Projekte

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Ab Klasse 9: Ergänzung der Maßnahmen durch Auslandsaufenthalte, Förderprojekte, Lernen durch Lehren, Informatik-Kooperation mit den GS, Forschungsprojekte, vielfältige Wettbewerbe

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Ab Klasse 7: Drehtürmodell, Sozialprojekte, musis

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Ab Klasse 5/6: Akzeleration (Überspringen einer K

mathematisch, naturwissenschaftlich, musisch-künstlerisch und geschichtliche jahrgangsübergreifende Begabten-AGs (Kl. 4-6)
Bildung von musischen Schwerpunktklassen

Gymnasium
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Ab Klasse 3/4: Zusammenarbeit mit dem Gymnasium

gemeinsame AGs (s.o.)
Lesewettbewerb Grundschule – Gymnasium



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Grundschulen und Kindergärten:
Erste Diagnose im Zusammenwirken mit den Kindergärten
Förder- und Fordermaßnahmen in allen Bereichen
Akzeleration: z. B. Überspringen einer Klassenstufe / Eingangsstufe / vorzeitige Einschulung